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Erdbeben – keine Gefahr für Deutschland?

Erdbeben – keine Gefahr für Deutschland?

Geschrieben am: 06-11-2016

die Erdbebenserie der letzten Monate lässt Italien weiter den Atem anhalten. Zuletzt gab es in der letzten Woche erneut einen Erdstoß in der Provinz Macerata. Die Geologen schließen weitere Beben nicht aus, weil der Untergrund durch jüngste Erschütterungen instabil geworden sein könnte.

Viele Menschen in Deutschland sind überzeugt, dass solche Vorkommnisse bei uns nicht möglich seien. Dabei gab es entgegen der weitläufigen Meinung Erdbeben auch in der Bundesrepublik. Das letzte schwere davon liegt 24 Jahre zurück. Damals gab es schwere Schäden im Raum Aachen-Heinsberg und sogar in Köln. Viele Menschen wurden verletzt, eine Person starb. Zum Vergleich: die Magnitude des schwersten Bebens im italienischen Bergdorf Accumoli vom 24. August 2016 mit verheerenden Folgen erreichte Werte zwischen 6,0 und 6,2 MW. Die Erdstöße von Aachen-Heinsberg erreichten eine Stärke von 5,9 MW. Die Differenz kann man kaum als entwarnend groß betrachten.

Auch wäre es leichtsinnig zu denken, dass die Erdbeben in Deutschland zu selten wären. Wie der Vulkankalender zeigt, sind leichte Erdbeben bei Experten hierzulande an der Tagesordnung.

Die Erdbebenkarte zeigt welche Regionen der Bundesrepublik am meisten von Erdstößen betroffen sind.

Unsere Empfehlung: achten Sie bei der Wahl einer Wohngebäude- oder Hausratversicherung auf Produkte mit Erdbebengefahr. Das Risiko Erdbeben ist ein Teil der optionalen Zusatzdeckung Elementarschadenversicherung. Diese leistet Ersatz für Schäden an Ihrem Eigentum durch Naturgewalten wie zum Beispiel:

  • Starkregen/Überschwemmung/Rückstau
  • Hochwasser
  • Schneedruck
  • Lawinen/Erdrutsch
  • Erdsenkung
  • Erdbeben
  • Vulkanausbruch

Entscheiden Sie sich am besten für Produkte, in denen die Erdbebengefahr inkludiert ist. Das ist unter anderem beim Tarif BOXflex von der AXA der Fall. Hier können Sie unverbindlich und kostenlos die aktuellen Tarife zur Wohngebäudeversicherung vergleichen.

Bildquelle: Antonio Nardelli / fotolia.com

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