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Versicherung zahlt nicht für Stehpinkler

Keine Haftung für Stehpinkler

Geschrieben am: 31-01-2016

die Mieter dürfen im Stehen urinieren – so entschied kürzlich das Landgericht Düsseldorf (Az.: 12 S 13/15). Im Mittelpunkt der Auseinandersetzung stand ein Streit um die Schäden an empfindlichen Natursteinböden in Bad und Gäste-WC einer Luxuswohnung. Diese sah der Vermieter der Wohnung durch die Kleinspritzer entstanden, die der ausgezogene Mieter durch das Stehpinkeln schuldhaft verursacht hätte. Der Mieter wies die Schadenerstansprüche zurück und der Fall landete vor Gericht. Mehr dazu können Sie unter dem Link nachlesen: http://www.handelsblatt.com/finanzen/steuern-recht/recht/stehpinkler-urteil-in-duesseldorf-steter-tropfen-hoehlt-den-stein/12580446.html#

Die Begründung des Richters könnte nun weite Kreise schlagen, und sogar manch einen Familiensegen stören. Denn, nach seiner Ansicht, “das Urinieren in einer aufrechten Körperhaltung bei männlichen Personen nicht unüblich ist”. Im richterlichen Spruch ist sogar von „unvermeidbaren Kleinspritzern“ die Rede. Solche Billigung eines rudimentären männlichen Verhaltens in sanitären Einrichtungen wird bei einigen Hausfrauen sicherlich keinen Anklang finden)))

Uns interessieren jedoch in erster Linie die Folgen dieser Gerichtsentscheidung für evtl. Schadenregulierung durch einen Versicherer, denn dieser wäre sicherlich die nächste Instanz für die geschädigte Partei bei der Suche nach einem Schadenersatzträger nachdem der Stehpinkler selbst nicht belangt werden könnte. Weder der Privathaftpflichtversicherung des Mieters noch der Wohngebäudeversicherung des Vermieters wäre die Schadenregulierung in diesem Fall zuzumuten. Da sich die Verätzung der Oberflächen durch Urinspritzer offensichtlich über einen längeren Zeitabschnitt hingezogen hat, handelt es sich hierbei um einen sog. Allmählichkeitsschaden. Allmählichkeitsschäden gelten bei den gängigen Versicherungspolicen als ausgeschlossen.

Bildquelle: Yuli / fotolia.com


die besten Privathaftpflicht-Tarife

Die besten Privathaftpflicht-Tarife

Geschrieben am: 17-01-2016

die renommierte Ratingagentur Franke und Bornberg GmbH hat zum ersten Mal in Ihrer Geschichte die Privathaftpflicht-Tarife auf dem deutschen Markt verglichen. Zur Untersuchung lagen den Spezialisten des Analyseunternehmens insgesamt 383 Tarife von 84 Versicherungs-Unternehmen.

Mit der Höchstnote FFF wurden anschließend lediglich 19 Privathaftpflicht-Tarife von folgenden Versicherern ausgezeichnet:

– Adcuri GmbH „Premium – Schutz – Familie“,

– Alte Leipziger Versicherung AG „comfort“,

– Arag Allgemeine Versicherungs-AG „Premium“,

– Axa Versicherung AG „BOXflex“,

– Barmenia Allgemeine Versicherungs-AG „Premium – Schutz – Familie“,

– Ergo Versicherung AG „Privathaftpflichtversicherung inkl. ERGO Privatschutz Spezial Haus und Grund fürs Eigenheim, Einschluss von Familienangehörigen“,

– Gothaer Allgemeine Versicherung AG „Gothaer Privathaftpflicht Top“, „Gothaer Privathaftpflicht Top mit Plusdeckung“,

– Haftpflichtkasse Darmstadt VVaG „Einfach besser“, „Einfach besser Plus“, „Einfach Komplett“,

– Hannoversche Direktversicherung AG „EXKLUSIV GARANT“,

– Interrisk Versicherungs-AG Vienna Insurance Group „Konzept XXL“,

– Janitos Versicherung AG „Best Selection“,

– Oberösterreichische Versicherung AG „Superschutz“,

– Rhion Versicherung AG „Plus“,

– Swiss Life AG „Prima Plus inkl. Ausfalldeckung Plus“, „Prima Plus mit Sorglospaket inkl. Ausfalldeckung Plus“,

– VHV Versicherungen „EXKLUSIV GARANT“.

Dem Artikel im Anhang können Sie mehr Einzelheiten dazu entnehmen.

Zu bemerken ist, dass für den Vergleich keine weiteren Kriterien außer Versicherungsbedingungen herangezogen wurden. D.h. die gekürten Privathaftpflicht-Tarife können erhebliche Unterschiede in einzelnen Leistungen und Versicherungsprämien aufweisen. Während die Privathaftpflichtversicherung mit Familiendeckung von der AXA bereits für 69,94 EUR im Jahr zu haben ist verlanden andere Anbieter aus der gleichen Spitzen-Gruppe mehr als 120,- EUR Tarifbeitrag dafür.

Einen Preis- und Leistungsvergleich von aktuellen Privathaftpflicht-Tarifen können Sie schnell und unverbindlich unter folgendem Link erstellen: http://www.setana.de/list-private-haftpflichtversicherung/

Bildquelle: akf / fotolia.com


Vier Katzen zu viel für den Haftpflicht-Versicherer

Geschrieben am: 16-08-2015

die Grenzen der Versicherbarkeit musste im aktuellen Fall (siehe Anhang) ein Tierliebhaber erfahren. OLG Hamm urteilte, dass vier Katzen in einer Wohnung eine „übermäßige Beanspruchung der Mietsache“ sei und gab somit dem Versicherer recht.

Der Fall zeigt noch ein Mal deutlich, dass nicht alles was per Bedingungswerk nicht ausgeschlossen ist, auch automatisch im Versicherungsschutz eingeschlossen ist.

Die neusten Tarife zur privaten Haftpflicht-Versicherung lässt ein Versicherungsbüro in Hamburg ihre Kunden und Makler über folgenden Link vergleichen: http://www.setana.de/list-private-haftpflichtversicherung/


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