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Liebeskranker Elefant beschädigt 15 Autos

Liebeskranker Elefant beschädigt 15 Autos

Geschrieben am: 30-04-2016

zahlreich sind die Gefahren im Straßenverkehr. Sie lauern auf uns und unsere geliebten Autos an jeder Ecke. Dass es auch ganz unerwartet kommen kann, mussten kürzlich die Besucher eines Nationalparks in südchinesischen Provinz Yunnan erfahren. Der Katalog der Risiken hinterm Lenkrad ist seit dem Vorfall um ein weiteres reicher – es heißt ein verliebter Elefant. Solch einer ist nämlich aus dem örtlichen Naturreservat ausgebrochen und ganze 15 Autos demoliert. Nach Angaben der Parkwächter hatte der Elefant beim Werben um ein Weibchen gegen einen männlichen Rivalen den Kürzeren gezogen. Voller Frust lief der Elefant auf die anliegende Autostraße und stürzte sich auf die dort stehenden Autos. In den Zeugenberichten ist von einem aggressiven Verhalten des Tieres die Rede. In einem Video zum Vorfall sind jedoch keine bösen Absichten des Tieres deutlich ersichtlich. Es scheint vielmehr, dass der liebeskranke Elefant seine aufgeregte Aufmerksamkeit gleich dem ersten Objekt widmete, welches ihm im Wege stand und seiner angebeteten ähnlich aussah. Urteilen Sie selbst – http://www.bild.de/news/ausland/elefant/elefant-schrottet-aus-frust-autos-44557090.bild.html

Es bleibt offen, welche Beweggründe des Elefanten den Besitzern von beschädigten Autos genehm wären – Aggression oder Zärtlichkeit. Man könnte annehmen, dass es ihnen, angesichts der bevorstehenden Autoreparaturen, völlig gleichgültig ist.

Wir können uns an dieser Stelle einen Schwung zum Thema KFZ-Versicherung nicht verwehren. Sicherlich passieren solche Schadenfälle nicht allzu oft, dass man sie extra in den Versicherungspolicen vorsehen sollte. Falls Ihr Versicherungsvertrag jedoch beitragsfrei eine sog. Allgefahrendeckung beinhaltet, so dürfen Sie sich noch ein Stück sicherer am Lenkrad fühlen. Man denke dabei an die durch Rabenvögel beschädigte Autolackierungen, vom Himmel stürzende Eisklötze aus Flugzeug-WCs usw. Einen einzigartigen Schutz für alle Risiken, die nicht ausdrücklich ausgeschlossen sind (All-Risk-Deckung, Allgefahrendeckung), bietet z.B. der Tarif „mobil komfort“ von der AXA.

Unter diesem Link können Sie schnell und unverbindlich stets die aktuellen Tarife zur KFZ-Versicherung vergleichen: http://www.setana.de/vergleich-rund-ums-auto/

Bildquelle: anniris / fotolia.com


Bremsen für Kleintiere ist innerorts erlaubt

Bremsen für Kleintiere ist innerorts erlaubt

Geschrieben am: 22-04-2016

der Naturschutz hat einen neuen Sieg errungen – das Landgericht Paderborn hat in seinem Urteil (Aktenzeichen 5 S 181/00) entschieden, dass Autofahrer, die in Ortschaften für Kleintiere bremsen, nicht fahrlässig handeln. Dadurch haben die Richter einigen Waldbewohnern in der Zukunft sicherlich das Leben gerettet und dem Kofferraumaufkleber „Ich bremse auch für Tiere!“ eine formelle Kraft verliehen.

Bisher galt im Verkehrsrecht die Regel, dass für alle Tiere kleiner als Hund nicht gebremst werden darf. Wer es dennoch tat, handelte demnach fahrlässig und gefährdete das Straßenverkehr. Im Schadenfall durch ein von hinten auffahrendes Fahrzeug wurde dem Bremser die Schuld am Unfall (zumindest teilweise) angelastet und seine KFZ-Versicherung musste leisten.

Mit dem o.g. Urteil wendet sich nun das Blatt für autofahrende Tierliebhaber. In Verbindung mit einem vor dem Münchner Gericht verhandelten Fall gilt heute folgender Grundsatz: die Hauptverantwortung bei Unfällen mit Tieren bleibt immer bei dem nachfolgenden, also dem auffahrenden Fahrer. Die einzige Ausnahme bleiben die Landstraßen, hier müssen die Kleintiere auch zukünftig im Notfall unter die Räder geraten.

Mehr Informationen zu diesem Thema gibt es unter diesem Link: http://www.welt.de/finanzen/verbraucher/article136104217/So-herzlos-ist-das-Verkehrsrecht-mit-Kleintieren.html

Bildquelle: Vera Kuttelvaserova / fotolia.com


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