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Altersvorsorge bleibt ein Sorgenkind

Altersvorsorge bleibt ein Sorgenkind / Umfrage zu Wunschthemen

Geschrieben am: 11-12-2016

kaum ein anderes Thema unterliegt in der Versicherungsbranche derzeit so vielen Veränderungen wie die Vorsorge. Die Niedrigzinsphase drückt auf die Garantie- und Überschussverzinsung in der Lebensversicherung und mindert diese in der Attraktivität für die Verbraucher. Auf der anderen Seite sehen die Rentenreformpläne von der Sozialministerin Andrea Nahles das Anheben des Renteneintrittsalters und die Erhöhung des Beitragssatzes in der gesetzlichen Rentenversicherung vor. Diese unpopulären Maßnahmen werden in der absehbaren Zukunft kaum zu vermeiden sein, wenn das Rentenniveau in Deutschland auf Dauer stabilisiert werden soll.

Fakt ist – die demografische Entwicklung in Deutschland wird demnächst eine neue scharfe Kurve nehmen müssen. Aus dem Geburtsjahr 1956 kommen aktuell die ersten „Babyboomer“ in die Rente. Für die Beitragszahler aus den darauffolgenden geburtsarmen Jahren wird die Lage um die Altersvorsorge damit sicherlich noch prekärer. Lesen Sie hier mehr zum Thema. Die Aufrufe der Regierung zur privaten Vorsorge werden aktuell immer lauter.

In der Krankenversicherung flammt zurzeit wieder die Debatte um die sog. Bürgerversicherung auf. Und das obwohl die die medizinische Versorgung noch nie so gut und die Zufriedenheit der Deutschen so hoch gewesen ist wie heute. Das bevorstehende Wahljahr 2017 könnte der Grund für die unsinnige Diskussion in den Medien sein.

Eine weitere breite mediale Debatte dreht sich derzeit um die Riester-Rente, deren Anschlusszahlen nach Angaben von GDV ehrlicherweise zu wünschen übrig lassen.

Nicht zu vergessen ist Steuererhöhung für Neurentner in 2016, die Pflegereform 2017 und, und, und…

Die Sorgen der Bundesbürger um Ihre Einkünfte im Alter oder im Krankheitsfall werden durch die o.g. Neuerungen und Debatten sicherlich nicht kleiner.

Damit Sie für die steigende Nachfrage nach Vorsorgeprodukten in der Zukunft gewappnet sind, möchte die AXA – speziell für ex-SOVAG-Vermittler – Web-Schulungen zu diversen Themen rund um private Vorsorge anbieten.

Unter dem Link können Sie uns die Sie interessierenden Themen mitteilen, damit wir die entsprechenden Teilnehmergruppen und Termine planen können.

Wir freuen uns auf Ihre Rückmeldungen!

Bildquelle: esthermm / fotolia.com


Rentnerin vergräbt tote Freundin im Tomatenbeet und kassiert für sie Rente

Rentnerin vergräbt tote Freundin im Tomatenbeet und kassiert für sie Rente

Geschrieben am: 24-07-2016

dieser skurrile Fall wurde im April dieses Jahres vor dem Amtsgericht Alsfeld verhandelt. Zum Prozessauftakt im März hieß es aus den Pressemitteilungen, die angeklagte Rentnerin, Marie-Luise S. (75), hätte ihre Freundin, Elise W. († 81), aus purer Nächstenliebe aus einem Altenheim zu sich nach Hause geholt. Bis zum Tod der pflegebedürftigen Dame in 2005 hätte sich die jüngere Freundin um sie gekümmert. Der Todesfall ist der Gemeindeverwaltung erst 8 Jahre später aufgefallen. In dieser Zeit kassierte die 75-Jährige Leistungen aus Pflege- und Rentenversicherung der verstorbenen, die sie gleich nach dem Tod im eigenen Tomatenbeet vergrub. Hier ist eine der Pressemitteilungen zum Fall.

Die Richterin hat im Prozess allerdings weder Verständnis noch Milde der Angeklagten gegenüber gezeigt. Sie hat die Rentnerin zu 3 Jahren und 6 Monaten Haft verurteilt. Damit lag sie ganze 8 Monate über der Forderung der Staatsanwaltschaft, die 2 Jahre und 10 Monate verlangte. Dabei hat die Rentnerin offensichtlich noch Glück gehabt, denn das Vergraben von Toten im Garten juristisch nur eine Ordnungswidrigkeit darstellt, die in diesem Fall bereits verjährt ist.

Die Gesetzesdienerin wollte der gebrechlichen Rentnerin, die in den Gerichtssaal mir einem Rollator kam, ihre herzzerreißende Geschichte nicht abnehmen. Die Beweisaufnahme hat nämlich gezeigt, dass die Angeklagte mit ihrer Pflegetätigkeit ausschließlich materielle Vorteile im Blick hatte. Die Richterin sprach von „fündiger Frau“ und „finanziellen Motiven“. Zuvor provozierte die 75-Jährige die Richterin mit vier verschiedenen Schilderungen des Tathergangs und stellte sich zeitweise taub. Hier können Sie die Einzelheiten zum Fall nachlesen.

Offensichtlich hat die alte Dame die Altersvorsorge falsch verstanden. Eine frühzeitig abgeschlossene Rentenversicherung ist die beste Lösung gegen Geldsorgen im Alter.

Bildquelle: Dusan Kostic / fotolia.com


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