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Die Selbstbeteiligung – das meist unterschätzte Sparpotenzial

Die Selbstbeteiligung – das meist unterschätzte Sparpotenzial

Geschrieben am: 08-01-2017

die Selbstbeteiligung wird von vielen Kunden als Manko im Versicherungsvertrag empfunden, vermutlich weil sie mit übrigen Abzügen des Versicherers im Versicherungsfall gleich gesetzt wird. Diese Negativbelegung wird zudem oft mit der sogenannten Vollkasko-Mentalität von einigen Kunden in Verbindung gebracht – „Wenn ich schon einen Versicherungsvertrag abschließe, dann möchte ich, dass der Schaden zu 100% beglichen wird“. Der Selbstbehalt wird von Verbrauchern also als Komplikation im Versicherungsvertrag und als Schikane im Versicherungsfall wahrgenommen.

Aus Sicht eines Versicherers ist die Selbstbeteiligung ein probates Mittel um Bagatellschäden im Bestand, auch Frequenzschäden genannt, von sich fernzuhalten. Auch wenn es makaber klingt, meist sind es gerade die vielen Kleinschäden, die die Schadenquoten der Versicherer nach oben treiben, und nicht die Großschäden, wie man es vermuten könnte. Der Grund ist – Großereignisse lassen sich einfacher statistisch erfassen und folglich präziser versicherungstechnisch kalkulieren. Zudem können die Erstversicherer ihre Verluste aus Großereignissen, wie zum Beispiel durch Naturkatastrophen oder Personenschäden, durch Rückversicherungsverträge eingrenzen. Dasselbe trifft bei Kleinschäden nicht zu.

Somit besteht bei den Versicherern ein großes Interesse möglichst viele Verträge mit Selbstbehalten zu vertreiben, welche jedoch auf eine relativ geringe Nachfrage bei den Kunden treffen. Diese Situation können sich die Versicherungsvermittler in ihren Vertriebsaktivitäten zunutze machen, wenn sie die besonderen Vorteile von Selbstbehalten in Gesprächen mit den Kunden thematisieren und ihnen bewusst machen.

Dafür müssten die Versicherungsvermittler zunächst ihre eigenen Vorbehalte gegenüber Selbstbeteiligung überwinden. Viele Kollegen sehen nämlich, aus den Erfahrungen in Vergangenheit, in den Tarifen mit Selbstbeteiligung ein verdecktes Konfliktpotential, das sich immer dann entfaltet, wenn im Schadenfall die Entschädigungsleistung an den Versicherungsnehmer gekürzt wird. In der heutigen Marktsituation der hohen Preissensibilität und Informationsstandes kann man den Kunden jedoch durchaus viel größere Versiertheit im Umgang mit wirtschaftlichen Finessen zutrauen, zu denen auch die Selbstbeteiligung in Versicherungsverträgen gehört. Fakt ist – die Direktversicherer haben es längst erkannt. Zahlreiche „nur-wenige-Klicks“-Produkte aus dem Internet werden automatisch mit Selbstbeteiligungen versehen um deren preisliche Attraktivität zu erhöhen. Das setzt den klassischen Versicherungsvermittler, der keine Selbstbeteiligungen empfiehlt, zusätzlich unter Druck.

Bei einigen Versicherungsprodukten können sich unterschiedliche Selbstbehaltsmodelle besonders vorteilhaft für den Kunden auswirken. Zum Beispiel in der privaten Krankenversicherung. Hier sind meist jährliche Beitragsrückerstattungen vorgesehen, wenn der Kunde keine Leistungen des Versicherers in Anspruch genommen hat. Somit ist der Kunde grundsätzlich interessiert die geringfügigen ärztlichen Behandlungen selbst zu bezahlen und die Rechnungen erst nicht an die Versicherungsgesellschaft heranzutragen. Eine moderate vertragliche Selbstbeteiligung taxiert diese freiwillige Selbstleistung und bringt die spürbare zusätzliche Beitragsersparnis zusätzlich.

Auch in der Rechtsschutzversicherung kann sie Selbstbeteiligung von großem finanziellem Vorteil für den Kunden sein. Die einschlägige Statistik besagt – ein Bundesbürger gerät alle vier Jahre in eine juristische Auseinandersetzung, als der Anspruchsteller, Beschuldigter oder Zeuge. Eine vereinbarte Selbstbeteiligung von 150 EUR bringt eine jährliche Ersparnis von durchschnittlich 100 EUR bei einem Jahresbeitrag von ca. 400 EUR in einem Rechtsschutzversicherungsvertrag (vier Bausteine, Familiendeckung). Somit spart der Kunde einen kompletten Jahresbeitrag (4 Jahre x 100 EUR Ersparnis), bevor er 150 EUR Selbstbeteiligung in einem möglichen Versicherungsfall wieder ausgeben müsste.

Die Wohngebäudeversicherung birgt ebenfalls ein großes Sparpotenzial durch die Selbstbeteiligung für den Kunden. Hier gilt es dem Kunden nur die Relation zwischen dem Selbstbeteiligungsbetrag und einem versicherten Schaden vor Augen zu führen. Im Versicherungsfall sind meist hohe Summen auf der Rechnung. Bei einem abgedeckten Dach spielt eine Selbstbeteiligung von zum Beispiel 300 EUR kaum eine große Rolle und kann ggf. durch handwerkliche Eigenleistung des Versicherungsnehmers mühelos ausgeglichen werden. Bleibt der Vertrag hingegen schadenfrei, so spart der Kunde durch die Selbstbeteiligung von Jahr zu Jahr mehrere Hundert Euro.

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Altersvorsorge bleibt ein Sorgenkind

Altersvorsorge bleibt ein Sorgenkind / Umfrage zu Wunschthemen

Geschrieben am: 11-12-2016

kaum ein anderes Thema unterliegt in der Versicherungsbranche derzeit so vielen Veränderungen wie die Vorsorge. Die Niedrigzinsphase drückt auf die Garantie- und Überschussverzinsung in der Lebensversicherung und mindert diese in der Attraktivität für die Verbraucher. Auf der anderen Seite sehen die Rentenreformpläne von der Sozialministerin Andrea Nahles das Anheben des Renteneintrittsalters und die Erhöhung des Beitragssatzes in der gesetzlichen Rentenversicherung vor. Diese unpopulären Maßnahmen werden in der absehbaren Zukunft kaum zu vermeiden sein, wenn das Rentenniveau in Deutschland auf Dauer stabilisiert werden soll.

Fakt ist – die demografische Entwicklung in Deutschland wird demnächst eine neue scharfe Kurve nehmen müssen. Aus dem Geburtsjahr 1956 kommen aktuell die ersten „Babyboomer“ in die Rente. Für die Beitragszahler aus den darauffolgenden geburtsarmen Jahren wird die Lage um die Altersvorsorge damit sicherlich noch prekärer. Lesen Sie hier mehr zum Thema. Die Aufrufe der Regierung zur privaten Vorsorge werden aktuell immer lauter.

In der Krankenversicherung flammt zurzeit wieder die Debatte um die sog. Bürgerversicherung auf. Und das obwohl die die medizinische Versorgung noch nie so gut und die Zufriedenheit der Deutschen so hoch gewesen ist wie heute. Das bevorstehende Wahljahr 2017 könnte der Grund für die unsinnige Diskussion in den Medien sein.

Eine weitere breite mediale Debatte dreht sich derzeit um die Riester-Rente, deren Anschlusszahlen nach Angaben von GDV ehrlicherweise zu wünschen übrig lassen.

Nicht zu vergessen ist Steuererhöhung für Neurentner in 2016, die Pflegereform 2017 und, und, und…

Die Sorgen der Bundesbürger um Ihre Einkünfte im Alter oder im Krankheitsfall werden durch die o.g. Neuerungen und Debatten sicherlich nicht kleiner.

Damit Sie für die steigende Nachfrage nach Vorsorgeprodukten in der Zukunft gewappnet sind, möchte die AXA – speziell für ex-SOVAG-Vermittler – Web-Schulungen zu diversen Themen rund um private Vorsorge anbieten.

Unter dem Link können Sie uns die Sie interessierenden Themen mitteilen, damit wir die entsprechenden Teilnehmergruppen und Termine planen können.

Wir freuen uns auf Ihre Rückmeldungen!

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Schutz für Beamte bei Krankheit

Schutz für Beamte bei Krankheit

Geschrieben am: 05-05-2016

für Beamte und Pensionäre gilt, dass sie ihre Krankheitskosten mit einer Krankenversicherung für Beamte absichern müssen. Zwar erhalten sie Unterstützung vom deutschen Staat, wenn es um Gesundheitserhaltung und Vorsorge geht, aber ein Teil der Kosten muss von den Beamten getragen werden. Für Beamte gelten zudem andere Prinzipien als für Arbeitnehmer oder Selbständige.

Gesetzliche oder private Krankenversicherung

Grundsätzlich können sich Beamte unabhängig von ihrem Gehalt für die gesetzliche oder private Krankenversicherung entscheiden. Für die GKV besteht keine Versicherungspflicht, weshalb man als freiwilliges Mitglied geführt wird, sofern man sich für die Gesetzliche entscheidet. Auf Beihilfe besteht ebenso kein Anspruch für Beamte oder Pensionäre. Diese wird in der Regel auch nicht benötigt, da die gesetzliche Krankenversicherung die Kosten für die medizinische Behandlung meist in voller Höhe ersetzt. Die monatliche Beitragshöhe orientiert sich am jeweils geltenden Beitragssatz der GKV. Werden Zusatzbeiträge erhoben, so muss man diese tragen. Alles was man oberhalb der Beitragsbemessungsgrenze verdient, bleibt auch bei Beamten beitragsfrei.

Private Krankenversicherung ist oft günstiger

Da man bei der gesetzlichen Kasse keinen Arbeitgeberzuschuss erhält, ist die private Krankenversicherung häufig die günstigere Option. Vor dem Wechsel ist allerdings eine Befreiung von der gesetzlichen Krankenversicherung notwendig. Hat man sich einmal dafür entschieden, so ist diese Befreiung unwiderruflich. Bei den privat Versicherten richtet sich laut kvzentrale.com der Beitrag nach dem Alter und dem individuellen Risiko des Versicherten. Für Partnerin und Kinder werden anteilige Zuschüsse vom Dienstherrn gezahlt. Fallen darüber hinaus Kosten für Partner und Kind an, so müssen diese gesondert abgesichert werden. Dafür gibt es einen eigenen Tarif in der Krankenversicherung.

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Das sind die besten PKV-Tarife

Geschrieben am: 28-12-2014

das Deutsche Finanz-Service Institut hat die Vollkostentarife der privaten Krankenversicherer untersucht. Die Tarifreihe Vital von der AXA bekam zusammen mit sechs anderen die Bestnote. Die Ratingsliste der PKV-Tarife finden Sie im Anhang.

Ein Versicherungsbüro in Hamburg lässt Kunden und Makler schnell, unkompliziert und ohne Registrierung die aktuellen Tarife zur Krankenversicherung vergleichen: http://www.setana.de/list-private-krankenversicherung/


WICHTIG!!!: Wichtige Neuregelung bei Übertritten in die PKV

Geschrieben am: 14-02-2014

nahezu unbemerkt hat es eine gravierende Änderung bei den Voraussetzungen für eine freiwillige GKV-Mitgliedschaft gegeben. Diese Änderung ist wichtig für Übertritte in die PKV. Wer nicht reagiert, muss zahlen.

Bitte berücksichtigen Sie die beiliegenden Informationen in Ihren künftigen Beratungen, um unliebsame Überraschungen für Sie und Ihre Mandanten zu vermeiden.


Softfair PKV-Unternehmesnrating

Geschrieben am: 07-10-2013

das Softwarehaus Softfair hat sein neuestes PKV-Unternehmensrating veröffentlicht.

Daraus ersehen Sie, dass die SIGNAL Krankenversicherung als einer von nur drei Anbietern mit dem Höchstrating „5 Eulenaugen“ bewertet wurde.


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den gesetzlichen Unfallschutz genießen bekanntlich alle Arbeitnehmer in Deutschland während der sozialversicherungspflichtigen Arbeitszeiten sowie auf direkten Wegen zu und von der Arbeitsstelle. Die Frage die sich vor Allem in Verbindung mit den Wegeunfällen immer wieder stellt – wie direkt muss […]

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brauchen junge Leute eine Privathaftpflichtversicherung? Unsere Antwort – unbedingt! Deutlich kann man am folgenden Beispiel machen. Nach einem durchzechten Abend möchte ein angeheiterter Student in seinem Apartment eine Dusche nehmen. Mitten im Prozess überkommt ihn eine Todesmüdigkeit und er schläft […]

Beitrag Dreiste Lüge führt zur Kündigung der Berufsunfähigkeitsversicherung

ein vermeintlicher Rollstuhlfahrer hat seine Krankheit aufwendig inszeniert um Leistungen aus seiner Berufsunfähigkeitsversicherung zu bekommen. Zu diesem Schluss kam der Versicherer nach einer planmäßigen Gesundheitsprüfung und kündigte den Vertrag fristlos. Das Oberlandesgericht Oldenburg hat den Versicherer kürzlich in seiner Entscheidung […]

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eine Schreckensnachricht hat Mitte des vergangenen Jahres die Kunstwelt erschüttert. Nein, es ist kein Meisterwerk gestohlen worden und auch kein Museum abgebrannt. Es ist lediglich die Collage des Fluxuskünstlers Arthur Köpcke mit dem abgebildeten Kreuzworträtsel, die unwesentlich beschädigt worden ist. […]

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