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Schon wieder verursacht ein Senior am Steuer einen verheerenden Verkehrsunfall

Schon wieder verursachen Senioren am Steuer verheerende Verkehrsunfälle

Geschrieben am: 12-06-2016

immer wieder verlieren Senioren Kontrolle am Steuer und verursachen teils tödliche Verkehrsunfälle. So auch in gleich zwei Fällen innerhalb von 24 Stunden, am 7. und 8. Mai 2016, in Dortmund. Zwei Todesopfer, mehrere Verletzte und ein hoher Sachschaden sind die Folge. Die Auslöser der Tragödie waren jeweils 79- und 84-jährige Autofahrer mit gravierenden Fahrfehlern. Einzelheiten zu den Vorfällen gibt es hier.

Solche Szenarien liefern regelmäßig neuen Zündstoff für die Debatte über besondere Gefahren durch Senioren am Steuer. Nachlassende Fahrtüchtigkeit und Selbstüberschätzung im hohen Alter dienen als Argumente für Forderungen nach speziellen Fahrtests und medizinischen Untersuchungen für ältere Fahrzeuglenker.

Ein schwerwiegender ethischer Aspekt überlagert eine sachliche Befassung mit dem Problem – Ausgrenzung einer (immer größer werdenden) Gruppe der Verkehrsteilnehmer zugunsten der allgemeinen Sicherheit?

Noch heißt es aus Ministerien und Expertengremien fast einstimmig: „die Gruppe der Senioren ist Gemessen an ihrem Bevölkerungsanteil pauschal betrachtet keine unfallauffällige Gruppe“. Aber auch in dieser Hinsicht könnte die anhaltende demographische Bevölkerungsentwicklung in der Zukunft für Korrekturen sorgen.

Allerdings, was sich in pauschalen Betrachtungen der Unfallstatistiken als unauffällig zeigt, sorgt aus den Schadenstatistiken von KFZ-Versicherern mittlerweile für auffälligen Handlungsbedarf. Die meisten Gesellschaften sehen in ihren Tarifen zur KFZ-Versicherung erhebliche Risikozuschläge bei Fahrzeugnutzung durch ältere Fahrer.

Hier können Sie unter Berücksichtigung der speziellen Kundensituation (wie z.B. Nutzeralter) schnell und unverbindlich die aktuellen Tarife zur KFZ-Versicherung vergleichen.

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Liebeskranker Elefant beschädigt 15 Autos

Liebeskranker Elefant beschädigt 15 Autos

Geschrieben am: 30-04-2016

zahlreich sind die Gefahren im Straßenverkehr. Sie lauern auf uns und unsere geliebten Autos an jeder Ecke. Dass es auch ganz unerwartet kommen kann, mussten kürzlich die Besucher eines Nationalparks in südchinesischen Provinz Yunnan erfahren. Der Katalog der Risiken hinterm Lenkrad ist seit dem Vorfall um ein weiteres reicher – es heißt ein verliebter Elefant. Solch einer ist nämlich aus dem örtlichen Naturreservat ausgebrochen und ganze 15 Autos demoliert. Nach Angaben der Parkwächter hatte der Elefant beim Werben um ein Weibchen gegen einen männlichen Rivalen den Kürzeren gezogen. Voller Frust lief der Elefant auf die anliegende Autostraße und stürzte sich auf die dort stehenden Autos. In den Zeugenberichten ist von einem aggressiven Verhalten des Tieres die Rede. In einem Video zum Vorfall sind jedoch keine bösen Absichten des Tieres deutlich ersichtlich. Es scheint vielmehr, dass der liebeskranke Elefant seine aufgeregte Aufmerksamkeit gleich dem ersten Objekt widmete, welches ihm im Wege stand und seiner angebeteten ähnlich aussah. Urteilen Sie selbst – http://www.bild.de/news/ausland/elefant/elefant-schrottet-aus-frust-autos-44557090.bild.html

Es bleibt offen, welche Beweggründe des Elefanten den Besitzern von beschädigten Autos genehm wären – Aggression oder Zärtlichkeit. Man könnte annehmen, dass es ihnen, angesichts der bevorstehenden Autoreparaturen, völlig gleichgültig ist.

Wir können uns an dieser Stelle einen Schwung zum Thema KFZ-Versicherung nicht verwehren. Sicherlich passieren solche Schadenfälle nicht allzu oft, dass man sie extra in den Versicherungspolicen vorsehen sollte. Falls Ihr Versicherungsvertrag jedoch beitragsfrei eine sog. Allgefahrendeckung beinhaltet, so dürfen Sie sich noch ein Stück sicherer am Lenkrad fühlen. Man denke dabei an die durch Rabenvögel beschädigte Autolackierungen, vom Himmel stürzende Eisklötze aus Flugzeug-WCs usw. Einen einzigartigen Schutz für alle Risiken, die nicht ausdrücklich ausgeschlossen sind (All-Risk-Deckung, Allgefahrendeckung), bietet z.B. der Tarif „mobil komfort“ von der AXA.

Unter diesem Link können Sie schnell und unverbindlich stets die aktuellen Tarife zur KFZ-Versicherung vergleichen: http://www.setana.de/vergleich-rund-ums-auto/

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KRAVAG reguliert Schäden in der KFZ-Versicherung von nun an ohne Carglass

KRAVAG trennt sich von Carglass

Geschrieben am: 14-11-2015

auch die besten Beziehungen gehen mal zu Ende. Die KRAVAG verzichtet ab sofort nicht mehr auf den Abzug der vertraglich vereinbarten Selbstbeteiligung bei Rechnungsstellung für Steinschlag- und Glasbruchreparaturen durch Carglass. Das verkündete der Autoversicherer in seinem aktuellen Infoschreiben an seine Vermittler. Die KRAVAG berücksichtigt Carglass von nun an nicht mehr gesondert bei Regulierungen von Glasschäden und löst sich somit endgültig aus der ehemals vielversprechenden Kooperation mit dem Autoglasspezialisten. Alle Hintergründe zur gescheiterten Zusammenarbeit können Sie in unserem aktuellen Blog-Beitrag nachlesen: http://www.setana.de/carglass-ist-kein-versicherers-liebling-mehr/ Ein Versicherungsbüro in Hamburg lässt ihre Kunden und Makler schnell, unverbindlich und ohne Registrierung die neusten Tarife zur KFZ-Versicherung vergleichen: http://www.setana.de/vergleich-rund-ums-auto/

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KRAVAG reguliert Schäden in der KFZ-Versicherung von nun an ohne Carglass

Carglass ist kein Versicherers Liebling mehr

Geschrieben am:

Die Technologie der Steinschlagreparatur von Autoscheiben wurde vor ca.25 Jahren erfunden und rasch den Einzug in die Leistungskataloge von KFZ-Werkstätten gehalten. Mittlerweile gehört die Befüllung von Ausschlägen in den Windschutzscheiben mit Kunstharz zu bedeutenden Einnahmequellen für spezialisierende Betriebe. Ganz vorne mit dabei ist Carglass mit rund 330 Niederlassungen und 380 mobilen Einheiten bundesweit.

Als klare Profiteure des neuen Verfahrens haben sich bislang auch die Versicherungsgesellschaften gesehen, denn eine Steinschlagreparatur kostet dem Versicherer nur ca. 80,- EUR inkl. Steuern. Ein Wechsel der Windschutzscheibe schlägt hingegen mit Kosten ab 600,- EUR zu Buche. Die meisten Versicherungen haben sogar eine sog. „Carglass-Klausel“ in ihre Versicherungsbedingungen eingeschlossen. Demnach verzichtet der Versicherer bei einer Steinschlagreparatur auf die vereinbarte Selbstbeteiligung in der Teilkaskoversicherung, sofern die Reparatur von Carglass durchgeführt wird.

Aktuell steigen allerdings zahlreiche Versicherer aus der Kooperation mit Carglass aus. So ändert auch die KRAVAG mit dem neusten Infoschreiben an Versicherungsvermittler ihre Regulierungspraxis bei Glasschäden. Der große Spezialist für Autoversicherungen verzichtet ab sofort nicht mehr auf den Abzug der vertraglich vereinbarten Selbstbeteiligung bei Vorlage einer Steinschlaginsdtandsetzungsrechnung von Carglass.

Die Gründe für den plötzlichen Sinneswandel werden im Schreiben zwar nicht benannt, diese legte die KRAVAG jedoch bereits in ihren „Wichtigen Hinweisen zur Glasreparatur an Windschutzscheiben“ vom 06.04.2010 offen. Auch während der diesjährigen Roadshows ließ der namhafte KFZ-Versicherer ganz offen seinen Unmut über die zweifelhaften Marketingtaktiken von Carglass verlauten. Die Rede war sogar von einem „Carglass-Effekt“.

Was hat die KRAVAG nur so verärgert? Ganz einfach – offensichtlich ist die erwartete drastische Reduzierung der Schadenaufwendungen in der KFZ-Versicherung durch die strategische Partnerschaft mit dem Autoglasspezialisten gar nicht eingetreten. Umgekehrt – KRAVAG meldet, dass sich seit Beginn der Zusammenarbeit „die Anzahl der Glasreparaturen verdoppelt hat, aber auch die Zahl von ausgetauschten Scheiben gestiegen ist“. Diesen Anstieg der Schäden führt die KRAVAG auf verstärkte Ansprache von Kunden auf öffentlichen Plätzen (z.B. Parkplätze, Autowaschanlagen) und andere bedarfsweckende Marketingmaßnahmen von Carglass zurück.

Der Versicherer macht sogar folgende Empfehlung an ihre Versicherungsvertreter und Makler publik: Hat ein Kunde eine Glasreparatur auf einem öffentlichen Platz durchführen lassen, hat er ein Widerrufsrecht von 14 Tagen. Darüber sollten Sie Ihren Kunden unbedingt informieren. Der Kunde selbst muss den Widerruf schriftlich an die Werkstatt richten, z.B. wie folgt:

„Ich bin auf einem Parkplatz wegen einer Glasreparatur angesprochen worden und habe in dieser Situation den Reparaturauftrag erteilt. Hiermit mache ich von meinem gesetzlichen Recht zum Widerruf Gebrauch. Da die geleistete Arbeit keinen für mich erkennbaren Wert hat, lehne ich eine Bezahlung ab. Meine Versicherung werde ich hiervon informieren.“

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