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Hausratversicherung – jetzt mit Schutz gegen schlechte Köche

Hausratversicherung – jetzt mit Schutz gegen schlechte Köche

Geschrieben am: 01-07-2017

wer dachte, dass die Hausratversicherung nur für große Katastrophen im Haushalt da ist, muss seine Meinung nun gründlich überdenken. Ein neuerlicher Richterspruch verdonnert die Versicherungsgesellschaften künftig auch dann zur Leistung, wenn die Mahlzeit auf dem Kochherd anbrennt. Dabei muss es gar nicht mehr zum Brand kommen. Für die Entschädigung aus der Hausratversicherung reichen in der Zukunft reine Rauch- und Rußschäden am Hausrat. So entschied das Landgericht Bielefeld im seinem Urteil vom 15. Juni 2016, Az. 22 S 39/16.

Es ist nicht das erste Mal, dass ein verbraucherfreundlicher Präzedenzfall ein traditionelles Versicherungsprodukt deutlich aufwertet. Nach Meinung des Richters im o.g. Fall ergebe sich aus den Versicherungsbedingungen keine Einschränkung, dass der Ruß durch eine Feuerstelle (was ein Herd nicht ist) entstanden sein müsste. Konsequenterweise müssten in der Zukunft sämtliche Schäden aus dem Betrieb eines Küchenherds im herkömmlichen Versicherungsschutz der Hausratversicherung inbegriffen sein.

Serviert eine Hausfrau seiner Familie Steaks „zu gut durch“ anstatt „medium“ zum Abendessen, so wird das Szenario von nun an zum Versicherungsfall. Die angebrannten Steaks gehören durch den Versicherer ersetzt und die Küche gut gelüftet. Wenn das kein neuer Ansatz für den Vertrieb der Hausratversicherung ist! Und was für eine tolle Nachricht für alle Hobbyköche! )))

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Diebstahl nicht nachgewiesen – KFZ-Versicherer muss nicht zahlen

Diebstahl nicht nachgewiesen – KFZ-Versicherer muss nicht zahlen

Geschrieben am: 02-04-2017

beansprucht ein Versicherungsnehmer eine Leistung aus seinem Vertrag, so muss er beweisen, dass ein Versicherungsfall auch tatsächlich eingetreten ist. Das kann unter Umständen sehr schwierig sein, zum Beispiel bei einem Einbruch in die Wohnung mittels eines nachgemachten Schlüssels. Für solche Fälle gewährt die Rechtsprechung dem Versicherungsnehmer eine Beweiserleichterung – es muss lediglich ein sogenannter Minimalsachverhalt nachgewiesen werden. Demnach genüge es, dass Tatsachen feststehen, aus denen sich das äußere Bild eines Diebstahls mit hinreichender Wahrscheinlichkeit erschließen lasse. Hierfür muss der Versicherungsnehmer nur nachweisen, dass er seine Wohnung zu einer bestimmten Zeit verschlossen zurückgelassen und später ohne die entsprechenden Wertgegenstände wieder vorgefunden hat. Gibt es jedoch Anzeichen für eine „Unredlichkeit des Versicherungsnehmers“, muss dieser den Vollbeweis erbringen.

Nicht anders verhält es sich bei KFZ-Einbrüchen und Diebstählen. Bevor Leistungen aus der Kaskoversicherung fließen, ist ein KFZ-Versicherer gehalten den Minimalsachverhalt festzustellen.

So geschah es auch in einem Fall, der kürzlich in zweiter Instanz vom Oberlandesgericht Hamm verhandelt wurde. Der klagende Versicherungsnehmer behauptete, sein Fahrzeug ordentlich verschlossen in einer Parkbucht abgestellt zu haben. Am nächsten Morgen hätte er das Fahrzeug mit geöffnetem Schiebedach und ohne teures Navigationsgerät aufgefunden.

Bei seinen Angaben sowohl beim Versicherer als auch vor Gericht hat sich der Versicherungsnehmer teilweise in Widersprüche verstickt. Das Gericht konnte sich daher keine ausreichende Überzeugung bilden, wo und wann er das Fahrzeug tatsächlich abgestellt hätte, und befreite den KFZ-Versicherer von der Leistungspflicht. Mehr zum Fall können Sie hier nachlesen.

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Muss die KFZ-Versicherung zahlen, wenn der Beifahrer einen Schaden verursacht?

Muss die KFZ-Versicherung zahlen, wenn der Beifahrer einen Schaden verursacht?

Geschrieben am: 27-08-2016

die KFZ-Haftpflichtversicherung kommt bekanntlich für Schäden auf, die einem Dritten durch den Betrieb eines Kraftfahrzeuges entstehen. So weit so gut. Was versteht man aber unter dem Begriff „Betrieb“ in diesem Zusammenhang?

Selbstverständlich befindet sich das Fahrzeug immer dann im Betrieb, wenn es gefahren wird. Also immer, „wenn das Fahrzeug lenkend im öffentlichen Verkehrsbereich in Bewegung gesetzt wurde“. Aber auch das Be- und Entladen des Fahrzeugs gehören zu seinem Betrieb. Schäden daraus werden ebenfalls von der KFZ-Versicherung übernommen. Dabei ist unerheblich, ob der Motor angelassen war oder nicht. Auch das ruhende Fahrzeug stellt eine Gefahr für die Allgemeinheit dar und kann Schäden auslösen. Dafür Haftet der Halter und folglich seine KFZ-Versicherung im vollen Umfang. So eine Situation kann zum Beispiel entstehen, wenn das Motoröl aus dem geparkten Auto ausläuft und den Erdboden verseucht.

Wie verhält es sich, wenn das Fahrzeug durch sonstige Personen benutzt wird? Auch die Schäden an Dritten verursacht durch fremde Fahrer übernimmt die KFZ-Versicherung. Natürlich muss der Halter (Versicherungsnehmer) dem Fahrer die Erlaubnis zur Nutzung des Fahrzeugs erteilt haben. Optimalerweise sollte der Fahrer beim Versicherer im Vorwege gemeldet sein.

Kritisch wird es bei den Fahrzeuginsassen. Diese können durch einen Unfall zu geschädigten Dritten werden und berechtigterweise Schadenersatzansprüche an die KFZ-Haftpflichtversicherung des Halters stellen. Die Fahrzeuginsassen können aber auch selber Schäden verursachen. Zu typischen Schäden gehören die Dellen an parkenden Fahrzeugen durch Aufschlagen der Beifahrertüren. Muss der KFZ-Versicherer auch für diese Schäden aufkommen? Mit dieser Frage musste sich kürzlich das Landgericht Saarbrücken beschäftigen.

Im verhandelten Fall hat der Bruder des Versicherungsnehmers beim Öffnen der Beifahrertür einen Kratzer im Lack des benachbarten Fahrzeugs hinterlassen. Der Versicherer weigerte sich den entstandenen Schaden von 820 EUR zu bezahlen. Das Landgericht hat mit seiner Entscheidung die Versicherungsgesellschaft zur Ersatzleistung verpflichtet. In der Urteilsbegründung haben die Richter das Öffnen der Beifahrertür unmissverständlich ebenfalls dem typischen Betrieb des Fahrzeugs zugeordnet. Mehr zum Fall lesen sie hier.

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Warum hohe Versicherungssumme nötig ist

Warum hohe Versicherungssumme nötig ist

Geschrieben am: 07-08-2016

hohe Deckungssummen in Versicherungsprodukten stoßen oftmals auf Skepsis bei Kunden – „Brauche ich denn wirkliche eine Versicherungssumme von 10 Millionen EUR in meiner Privathaftpflichtversicherung?“. Und tatsächlich sind die Schadenfälle, in denen die mehrfachen Millionenbeträge aus den Versicherungspolicen ausgeschöpft werden, eher Seltenheit. Und dennoch passieren solche Desaster öfter, als man sie bei den Versicherungsberatungen außer Acht lassen sollte.

Solch einen negativ-Jackpot hat in der vergangenen Woche ein deutschstämmiger Dauercamper auf der Kanareninsel La Palma geknackt. Nach dem Verrichten seiner Notdurft im Wald wollte er offenbar seine Spuren wieder löschen und hat das benutzte Toilettenpapier angezündet. In der heißesten Periode des Jahres, bei der Lufttemperatur von 37 Grad hat das Feuer ganz schnell um sich gegriffen und nun stehen die großen Teile des schwerzugängigen Naturparks Cumbre Vieja im Flamen. Ein Helfet ist bereits bei Löscharbeiten ums Leben gekommen, 700 Menschen sind aus ihren feuerbedrohten Häusern evakuiert, rund hundert Hektar Wald sind vernichtet. Einzelheiten zum Fall finden sie hier. Ungeachtet der recht makabren Ursache (die gleiche Wirkung könnte z. B. auch eine Zigarettenkippe oder auch Grillfeuer bewirken), muss man sich nur die mögliche Schadenhöhe vor Augen führen um zu verstehen, dass eine Basisdeckung von 3 Millionen EUR in der Privathaftpflichtversicherung des Schädigers hier nicht ausreichen würde. Angesichts solcher Beispiele reist es sich mit einer Versicherungssumme von 50 Millionen EUR von der AXA (Privathaftpflicht BOXflex inkl. Baustein Premium) sicherlich entspannter in den Urlaub.

Auch die Unfallversicherung gehört zu den beratungsintensivsten Sparten, wenn es um Versicherungssumme geht. Hier ist ein schöner Beitrag, der die Notwendigkeit der hohen Deckungssummen in der Personenversicherung leicht verständlich macht.

Die sogenannten Basis- oder auch online-Tarife in der KFZ-Versicherung enthalten nicht selten eine Versicherungssumme von 50 Millionen EUR. Sie gelten als günstige Alternative zu den Tarifen mit einer Deckung von 100 Millionen EUR. Auch hier argumentieren die Kunden beim Abschluss meist mit unrealistischen Aussichten die Deckung von 50 Millionen EUR je durch einen Verkehrsunfall ausreizen zu können. Ein Schadenbeispiel aus dem Jahr 2001 aus England zeigt, wie es dazu doch kommen kann. In der Ortschaft Selby südlich von York ist dort ein Auto auf Bahngleisen stehen geblieben und von einem Passagierzug erfasst worden. Die Folge – hohe Opferzahl und ein Gesamtschaden von 70 Millionen EUR. Einzelheiten gibt es hier zum Nachlesen.

Ein Verkehrsunfall aus Deutschland ist nur knapp unter der Marke von 50 Millionen EUR geblieben. In 2014 ist ein mit Gefahrgut beladener LKW beim Überqueren der Wiehltalbrücke auf der A4 bei Gummersbach gedrängelt worden und stürzte rund 30 Meter in die Tiefe. Unter der Brücke fing das Wrack Feuer und beschädigte die tragende Brückenkonstruktion strak. Mit Glück lag der Gesamtschaden nur bei 40 Millionen EUR. Hier finden Sie den Zeitungsbericht zum Fall.

Ob der Kunde den Empfehlungen zu hohen Deckungssummen folgt oder nicht, der Versicherungsvermittler sollte die entsprechenden Hinweise auf jeden Fall im Beratungsprotokoll festhalten. Ansonsten könnte ihm die Deckungsdifferenz im Schadenfall als Beratungsfehler angelastet werden. Zu beachten ist, dass die übliche Versicherungssumme in der Vermögensschadenversicherung lediglich 1.5 Millionen EUR pro Fall beträgt.

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Telefonische Reparaturfreigabe des Versicherers gilt

Telefonische Reparaturfreigabe des Versicherers gilt

Geschrieben am: 17-04-2016

ein moderner Versicherer muss viel mehr als nur ein Risikoträger sein, er muss seinen Kunden neben Produkten und Dienstleistungen auch noch den optimalen Service bieten. Die Qualität der Serviceleistungen kann im dichten Wettbewerbsumfeld die Kundenentscheidung für oder gegen eine Gesellschaft entscheidend beeinflussen. Die meisten Versicherer haben es längst begriffen und präsentieren sich heutzutage mehrheitlich als freundliche und zugängliche Dienstleister mit menschlichem Gesicht. Formalitäten schnell und formlos erledigen – so lautet die Devise. Die telefonische Schadenmeldung gehört mittlerweile zu Standards in der Branche. Auch die rasche Leistungszusage oder Reparaturfreigabe des Versicherers, möglichst gleich am Telefon, erhöht die Qualität seiner Serviceleistungen in Augen des Kunden. Solche Praxis wurde einem Versicherer nun zum Verhängnis – er sorgte durch eine unglückliche Schadenregulierung gleich für einen Präzedenzfall.

Das war passiert: nach einem Verkehrsunfall setzte sich die Reparaturwerkstatt des Geschädigten mit der Kfz-Haftpflichtversicherung des Schädigers in Verbindung. Die Sachbearbeiterin des Versicherers bat um die Zusendung eines Kostenvoranschlags (2.400,- EUR) und von Fotos des geschädigten Fahrzeugs. Beides bekommt sie per E-Mail. Daraufhin erteilt die Versicherungsmitarbeiterin telefonisch eine Reparaturfreigabe bis zu einem Betrag von 3.000,00EUR. Tatsächlich ausbezahlt hat der Versicherer aber lediglich 1.323,37 EUR. Der Fall landete vor Gericht.

Das AG Dülmen hat zu Gunsten des Geschädigten entschieden und die Versicherung zur Nachzahlung des Restbetrages verpflichtet. Die Berufung des Versicherers wurde abgewiesen. Die Auswirkung des Urteils auf die gleichgelagerten Fälle bleibt nun abzuwarten.

Mehr zum Fall können Sie unter diesem Link nachlesen: http://www.autoservicepraxis.de/freigabe-ist-verbindlich-1625031.html

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Versicherer muss Rechnungszugang zur KFZ-Versicherung nachweisen

Versicherer muss Rechnungsversand zur KFZ-Versicherung beweisen

Geschrieben am: 28-03-2016

es ist ein ewiges Dilemma in der KFZ-Versicherung – der Kunde hat die fällige Rechnung offen, und ein Kaskoschaden tritt ein. Stress für alle beteiligten ist dabei vorprogrammiert. Die Situation richten muss, wie so oft in solchen Fällen, der Versicherungsvermittler. Als Vollprofi muss er in dieser meist emotionsgeladenen Lage kühlen Kopf bewahren und ganz pragmatisch nach Fakten suchen. Zu klären ist zunächst ob es sich bei der fälligen Rechnung um eine Folgeprämie oder eine Erstprämie zum Vertrag handelt, denn die Auswirkungen auf den Versicherungsschutz und den Fortbestand des Vertrages können in beiden Fällen schwerwiegende Unterschiede aufweisen.

Bei einer versäumten Folgeprämie sind die Konsequenzen für den Vertrag, bestimmt im §38 VVG, eher mild. Für den Versicherungsschutz reicht es, wenn der Kunde die Rechnung innerhalb der Zahlungsfrist begleicht. Der Rücktritt des Versicherers vom Vertrag (rückwirkende Aufhebung des Versicherungsschutzes) ist hier gänzlich ausgeschlossen. Und auch das Recht des Versicherers zur außerordentlichen Kündigung des Vertrages ist in solchem Fall eingeschränkt. Er muss den so gekündigten Vertrag sogar wieder in Kraft setzen, sofern der Kunde innerhalb eines Monats nach der Kündigung die Begleichung der Rechnung nachholt.

Ernst wird es bei der Erstprämie zur KFZ-Versicherung. Bezahlt sie der Kunde nicht rechtzeitig, ist der Versicherer zum Rücktritt vom Vertrag berechtigt „solange die Zahlung nicht bewirkt ist“ (§37 VVG). Auch ist der Versicherer in solchem Fall frei von der Entschädigungsleistung.

Die o.g. Folgen für den Vertrag treten allerdings nur dann ein, wenn der Versicherungsnehmer die Nichtzahlung zu vertreten hat, mit anderen Worten sie verschuldet hat. Es gibt eine Reihe von Härtefällen, die den Kunden entlasten können, zum Beispiel ein Krankenhausaufenthalt infolge eines schweren Unfalls o.Ä. Geldmangel oder notorische Vergesslichkeit zählen nicht dazu.

Nach dem aktuellen Urteil vom Oberlandesgericht (OLG) Stuttgart darf ein Versicherungsnehmer seinen Zahlungsverzug jedoch auch damit begründen, keine Rechnung zu seiner KFZ-Versicherung erhalten zu haben. Im konkret verhandelten Fall auferlegten die Richter dem Versicherer die Pflicht zum Nachweis über den Rechnungszugang beim Versicherungsnehmer. Zuvor hat der Versicherer dem Kunden die Entschädigungszahlung aus seiner Kaskoversicherung wegen Nichtzahlung der Erstprämie verweigert.

Einzelheiten zum Fall gibt es hier: http://www.sueddeutsche.de/news/wirtschaft/verbraucher-versicherer-muss-rechnungszugang-bei-erstpraemie-nachweisen-dpa.urn-newsml-dpa-com-20090101-160209-99-596232

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hund

Hund verbuddelt Gebiss – Hundehaftpflichtversicherung muss zahlen

Geschrieben am: 13-03-2016

ein Hund, ein Kunstgebiss und ein Diebstahl – was haben diese Begriffe gemeinsam? Auch wenn’s verrückt klingt – alle drei gehören zu einem Versicherungsfall. Genau gesagt sie wurden durch ein Gerichtsurteil zu einem solchen.

Folgendes war passiert: Ein Hundebesitzer hatte seinen Bruder zu Besuch. Der Gast nahm sein Kunstgebiss über Nacht raus und legte es in eine Büchse auf dem Nachttisch. Als er morgens kurz aus dem Zimmer war, verschwanden seine künstlichen Zähne auf mysteriöse art. Der Verdächtige war zwar schnell gefunden – der Hund des Gastherrn (er wurde kurz zuvor mit der kostbaren Büchse im Maul in den Garten laufen beobachtet), doch der Behälter samt Inhalt war nicht zu finden. Die Brüder vermuteten sofort, der Hund hätte ihn im Garten verbuddelt. Diese Vermutung äußerten sie auch dem Tierhaftpflichtversicherer des Hundes in einer Schadenanzeige gegenüber.

Der Versicherer sperrte sich den Schadenersatz zu leisten. Seine Begründung – das Gebiss sei weder beschädigt noch zerstört worden, was nach allgemeinen Versicherungsbedingungen für Hundehaftpflichtversicherung gedeckt wäre. Hier läge, nach Auffassung der Versicherungsgesellschaft, ein klarer Fall des Diebstahls vor. Solche Risiken werden von der Hundehaftpflichtversicherung grundsätzlich nicht gedeckt.

Der Fall landete vor Gericht. Die Versicherungsgesellschaft beharrte offensichtlich darauf, dass das Kunstgebiss jederzeit wieder auftauchen und eingesetzt werden könnte. Das Landgericht Hannover sprach sich im aktuellen Urteil jedoch zugunsten des Versicherungsnehmers aus. „Es spreche die allgemeine Lebenserfahrung dafür, dass ein Hund mit einem Zahngebiss im Maul nicht derart vorsichtig umgehe, dass dieses unbeschädigt nach einer entsprechenden Reinigung wieder verwandt werden könne“ – so der Richter. Zudem: „Da das Gebiss auch eineinhalb Jahre nach seinem Verschwinden nicht wieder aufgetaucht sei, dürfe man getrost davon ausgehen, dass es nicht mehr intakt sei“.

Somit lag im vorliegenden Fall die Beschädigung durch das Tier vor und der Versicherer musste den Schaden aus der Hundehaftpflichtversicherung ersetzen.

Aktuelle Tarife zur Hundehaftpflichtversicherung können Sie schnell und unverbindlich unter diesem Link vergleichen: http://www.setana.de/vergleich-hundehaftpflicht/

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Party kostet halbe Mio EUR - leistet die Wohngebäudeversicherung?

Party kostet halbe Mio EUR – leistet die Wohngebäudeversicherung?

Geschrieben am: 12-03-2016

„Unsere Eltern sind sauer“ – sagte die Tochter des Hauses. Und das nicht ohne Grund. Die Hausbesitzer sind in den Urlaub gefahren und haben ihre zwei Kinder im Teenageralter ohne Aufsicht zu Hause gelassen. Die beiden Sprösslinge taten, ganz sich überlassen, das, was alle Jugendlichen in der Situation wohl tun würden – ordentliche Hausparty feiern. Die Fete verlief wohl offensichtlich ganz im Stil von Hollywood-Streifen und endete mit einem Brand und großem Feuerwehreinsatz. Besonders ärgerlich für gutgläubige Eltern – das Einfamilienhaus war frisch saniert. Nach Schätzung der Polizei beträgt die Schadenhöhe stolze 500.000,00 EUR. Einzelheiten zum Fall können Sie unter diesem Link nachlesen http://www.fnp.de/rhein-main/blaulicht/500-000-Euro-Schaden-bei-Wohnhausbrand;art25945,1798322

Ob dieser Schadenfall auch zu einem Leistungsfall wird hängt nun ganz vom gewählten Produktpaket zur Wohngebäudeversicherung ab. Höchstwahrscheinlich war das unachtsame (=grob fahrlässige)Handlung von Teenagern die Ursache des Brandes. Die herkömmliche Wohngebäudeversicherung deckt keine Schäden ab, die auf grob fahrlässiges Verhalten des Versicherungsnehmers oder seiner Repräsentanten zurückzuführen sind. Zwar kommt einem der Begriff „fahrlässiges Verhalten“ bereits angesichts der Tatsache, dass die beiden Heranwachsenden von ihren Eltern alleine zu Hause gelassen worden sind, in den Sinn doch hat diese Tatsache alleine keine Auswirkung auf die Leistungspflicht des Versicherers. Der Sohn der Hauseigentümer war der Schilderung nach zum Zeitpunkt des Geschehens 19 Jahre alt und somit ihr formell zulässiger Repräsentant.

Die modernen Standarddeckungen in der Wohngebäudeversicherung schließen oft Leistungen bei Schäden durch grob fahrlässiges Verhalten bis zu einer bestimmten Höhe (meist 10.000,- EUR) ein. Im hier vorliegenden Fall wäre solche Versicherungsdeckung bei Weitem nicht ausreichend.

Die erweiterten Leistungspakete, meist mit Bezeichnungen „Exklusiv“, „Komfort“ o.ä., können je nach Versicherer Schäden durch grob fahrlässiges Verhalten bis zur Versicherungssumme abdecken. Sollte das ausgebrannte Haus durch eine solche versichert sein, so könnte die Geschichte einen glimpflichen Ausgang für die Familie haben.

Durch diesen Link können Sie schnell und unverbindlich die aktuellsten Tarife zur Wohngebäudeversicherung vergleichen http://www.setana.de/vergleich-gebaeudeversicherung/

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Versicherung zahlt nicht für Stehpinkler

Keine Haftung für Stehpinkler

Geschrieben am: 31-01-2016

die Mieter dürfen im Stehen urinieren – so entschied kürzlich das Landgericht Düsseldorf (Az.: 12 S 13/15). Im Mittelpunkt der Auseinandersetzung stand ein Streit um die Schäden an empfindlichen Natursteinböden in Bad und Gäste-WC einer Luxuswohnung. Diese sah der Vermieter der Wohnung durch die Kleinspritzer entstanden, die der ausgezogene Mieter durch das Stehpinkeln schuldhaft verursacht hätte. Der Mieter wies die Schadenerstansprüche zurück und der Fall landete vor Gericht. Mehr dazu können Sie unter dem Link nachlesen: http://www.handelsblatt.com/finanzen/steuern-recht/recht/stehpinkler-urteil-in-duesseldorf-steter-tropfen-hoehlt-den-stein/12580446.html#

Die Begründung des Richters könnte nun weite Kreise schlagen, und sogar manch einen Familiensegen stören. Denn, nach seiner Ansicht, “das Urinieren in einer aufrechten Körperhaltung bei männlichen Personen nicht unüblich ist”. Im richterlichen Spruch ist sogar von „unvermeidbaren Kleinspritzern“ die Rede. Solche Billigung eines rudimentären männlichen Verhaltens in sanitären Einrichtungen wird bei einigen Hausfrauen sicherlich keinen Anklang finden)))

Uns interessieren jedoch in erster Linie die Folgen dieser Gerichtsentscheidung für evtl. Schadenregulierung durch einen Versicherer, denn dieser wäre sicherlich die nächste Instanz für die geschädigte Partei bei der Suche nach einem Schadenersatzträger nachdem der Stehpinkler selbst nicht belangt werden könnte. Weder der Privathaftpflichtversicherung des Mieters noch der Wohngebäudeversicherung des Vermieters wäre die Schadenregulierung in diesem Fall zuzumuten. Da sich die Verätzung der Oberflächen durch Urinspritzer offensichtlich über einen längeren Zeitabschnitt hingezogen hat, handelt es sich hierbei um einen sog. Allmählichkeitsschaden. Allmählichkeitsschäden gelten bei den gängigen Versicherungspolicen als ausgeschlossen.

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Gleich 26 PKW`s, geladen auf einem Autoreisezug, wurden unterwegs von Lörrach nach Hamburg-Altona aufgebrochen und geplündert

Autozug-Mafia plündert 26 Autos

Geschrieben am: 13-12-2015

ein Verbrechen nach dem Szenario eines Western-Streifens spielte sich kürzlich mitten in Deutschland ab – ein fahrender Zug wurde ausgeraubt. Gleich 26 PKW`s, geladen auf einem Autoreisezug, wurden unterwegs von Lörrach nach Hamburg-Altona aufgebrochen und geplündert. Dabei haben die Ganoven zahlreiche Wertgegenstände von Reisenden erbeutet und konnten danach unbemerkt abziehen. Die Einzelheiten können Sie im Beitrag aus dem Anhang nachlesen.

Ähnlich ergeht es, nach Angaben der Polizei, immer öfter den Besuchern von Einkaufspassagen und  Shoppingmeilen in den deutschen Großstädten. In den Fokus von Verbrechern geraten Ladenbesucher mit vielen Einkaufstaschen oder teuren Einkäufen. Die Kriminellen verfolgen ihre Opfer heimlich bis zu Parkplätzen und beobachten sie beim Beladen von Fahrzeugen. Möchten die Autobesitzer noch weitere Einkäufe erledigen und gehen von ihren Fahrzeugen weg, dann schlagen die Gauner zu und brechen die Fahrzeuge meist innerhalb von wenigen Sekunden auf.

Oft melden die betroffenen Kunden die Schäden bei ihrer KFZ-Versicherung. Die Kasko übernimmt dann jedoch nur die eventuellen Schäden am Fahrzeug. Die gestohlenen Wertgegenstände, wie zum Beispiel Mobiltelefone, Notebooks, Taschen u.s.w., gehören nach Versicherungsbedingungen nicht zum Fahrzeugzubehör und werden typischerweise nicht ersetzt. Die einzig passende Deckung für solche Fälle kann, neben Reisegepäck- oder Autoinhaltsversicherung, die normale Hausratversicherung liefern. Einige der neuen Policen lassen spezielle Bausteine einschließen, die die Standarddeckung entsprechend ergänzen. Zum Beispiel der „Baustein Unterwegs“ von der AXA. Der Versicherungsschutz gilt hier unter anderem bei Diebstahl aus Kraftfahrzeugen (auch für Hausrat bei Fahrzeugtotalentwendung), Wohnanhängern, Dachboxen und Schiffskabinen/Zugabteilen, rund um die Uhr und weltweit, bis 1.500 EUR.

Ein Versicherungsbüro in Hamburg hat einen Weg gefunden, den Kunden seine Dienstleistungen gleichzeitig online und persönlich – anzubieten. Auf der Internetseite http://www.setana.de/ haben Kunden und Versicherungsmakler diverse Möglichkeiten, sich über Versicherungsprodukte zu informieren sowie unverbindlich und ohne Registrierung deren Preise und Leistungen zu vergleichen (zum Beispiel http://www.setana.de/hausratversicherung/). Die Fachspezialisten des Versicherungsbüros bekommen den getätigten Onlineabschluss eines Kunden automatisch als Vorgang vorgelegt und überprüfen den Vorgang vor der endgültigen Übermittlung an den Versicherer. So haben die Kunden eine zusätzliche Sicherheit und können sich später bei Fragen an die vertrauten Kundenbetreuer wenden.

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KRAVAG reguliert Schäden in der KFZ-Versicherung von nun an ohne Carglass

KRAVAG trennt sich von Carglass

Geschrieben am: 14-11-2015

auch die besten Beziehungen gehen mal zu Ende. Die KRAVAG verzichtet ab sofort nicht mehr auf den Abzug der vertraglich vereinbarten Selbstbeteiligung bei Rechnungsstellung für Steinschlag- und Glasbruchreparaturen durch Carglass. Das verkündete der Autoversicherer in seinem aktuellen Infoschreiben an seine Vermittler. Die KRAVAG berücksichtigt Carglass von nun an nicht mehr gesondert bei Regulierungen von Glasschäden und löst sich somit endgültig aus der ehemals vielversprechenden Kooperation mit dem Autoglasspezialisten. Alle Hintergründe zur gescheiterten Zusammenarbeit können Sie in unserem aktuellen Blog-Beitrag nachlesen: http://www.setana.de/carglass-ist-kein-versicherers-liebling-mehr/ Ein Versicherungsbüro in Hamburg lässt ihre Kunden und Makler schnell, unverbindlich und ohne Registrierung die neusten Tarife zur KFZ-Versicherung vergleichen: http://www.setana.de/vergleich-rund-ums-auto/

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KRAVAG reguliert Schäden in der KFZ-Versicherung von nun an ohne Carglass

Carglass ist kein Versicherers Liebling mehr

Geschrieben am:

Die Technologie der Steinschlagreparatur von Autoscheiben wurde vor ca.25 Jahren erfunden und rasch den Einzug in die Leistungskataloge von KFZ-Werkstätten gehalten. Mittlerweile gehört die Befüllung von Ausschlägen in den Windschutzscheiben mit Kunstharz zu bedeutenden Einnahmequellen für spezialisierende Betriebe. Ganz vorne mit dabei ist Carglass mit rund 330 Niederlassungen und 380 mobilen Einheiten bundesweit.

Als klare Profiteure des neuen Verfahrens haben sich bislang auch die Versicherungsgesellschaften gesehen, denn eine Steinschlagreparatur kostet dem Versicherer nur ca. 80,- EUR inkl. Steuern. Ein Wechsel der Windschutzscheibe schlägt hingegen mit Kosten ab 600,- EUR zu Buche. Die meisten Versicherungen haben sogar eine sog. „Carglass-Klausel“ in ihre Versicherungsbedingungen eingeschlossen. Demnach verzichtet der Versicherer bei einer Steinschlagreparatur auf die vereinbarte Selbstbeteiligung in der Teilkaskoversicherung, sofern die Reparatur von Carglass durchgeführt wird.

Aktuell steigen allerdings zahlreiche Versicherer aus der Kooperation mit Carglass aus. So ändert auch die KRAVAG mit dem neusten Infoschreiben an Versicherungsvermittler ihre Regulierungspraxis bei Glasschäden. Der große Spezialist für Autoversicherungen verzichtet ab sofort nicht mehr auf den Abzug der vertraglich vereinbarten Selbstbeteiligung bei Vorlage einer Steinschlaginsdtandsetzungsrechnung von Carglass.

Die Gründe für den plötzlichen Sinneswandel werden im Schreiben zwar nicht benannt, diese legte die KRAVAG jedoch bereits in ihren „Wichtigen Hinweisen zur Glasreparatur an Windschutzscheiben“ vom 06.04.2010 offen. Auch während der diesjährigen Roadshows ließ der namhafte KFZ-Versicherer ganz offen seinen Unmut über die zweifelhaften Marketingtaktiken von Carglass verlauten. Die Rede war sogar von einem „Carglass-Effekt“.

Was hat die KRAVAG nur so verärgert? Ganz einfach – offensichtlich ist die erwartete drastische Reduzierung der Schadenaufwendungen in der KFZ-Versicherung durch die strategische Partnerschaft mit dem Autoglasspezialisten gar nicht eingetreten. Umgekehrt – KRAVAG meldet, dass sich seit Beginn der Zusammenarbeit „die Anzahl der Glasreparaturen verdoppelt hat, aber auch die Zahl von ausgetauschten Scheiben gestiegen ist“. Diesen Anstieg der Schäden führt die KRAVAG auf verstärkte Ansprache von Kunden auf öffentlichen Plätzen (z.B. Parkplätze, Autowaschanlagen) und andere bedarfsweckende Marketingmaßnahmen von Carglass zurück.

Der Versicherer macht sogar folgende Empfehlung an ihre Versicherungsvertreter und Makler publik: Hat ein Kunde eine Glasreparatur auf einem öffentlichen Platz durchführen lassen, hat er ein Widerrufsrecht von 14 Tagen. Darüber sollten Sie Ihren Kunden unbedingt informieren. Der Kunde selbst muss den Widerruf schriftlich an die Werkstatt richten, z.B. wie folgt:

„Ich bin auf einem Parkplatz wegen einer Glasreparatur angesprochen worden und habe in dieser Situation den Reparaturauftrag erteilt. Hiermit mache ich von meinem gesetzlichen Recht zum Widerruf Gebrauch. Da die geleistete Arbeit keinen für mich erkennbaren Wert hat, lehne ich eine Bezahlung ab. Meine Versicherung werde ich hiervon informieren.“

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Versicherungsmakler muss Versicherungsumfang bestehender Gebäudeversicherung prüfen

Versicherungsmakler muss Versicherungsumfang bestehender Gebäudeversicherung prüfen

Geschrieben am: 04-10-2015

Ein Versicherungsmakler muss bestehende Versicherungsverträge seines neuen Kunden prüfen, auch wenn diese noch nicht in seinen Bestand übertragen worden sind. Solche Auffassung vertrat das OLG Hamm in seinem Urteil vom 30.04.12. Im verhandelten Fall hatte die neue Eigentümerin eines Altbaugebäudes den Makler mit der Vermittlung eines neuen Versicherungsvertrages dafür beauftragt. Dieser kam offensichtlich nicht an die Unterlagen zur bestehenden Gebäudeversicherung ran, da sich diese noch in den Händen des Vorbesitzers befanden. Der Makler hat daher nicht die notwendige Anpassung des Vertrages empfohlen und den entsprechenden Hinweis an seine Kundin unterlassen. Infolge eines Brandes am Gebäude ist der Versicherungsnehmerin ein Schaden entstanden, den der Versicherer aufgrund der veralteten Police nur zum Teil reguliert hat. Die Kundin klagte gegen Versicherungsmakler wegen Verletzung der Betreuungspflicht und bekam Recht. Mehr zum Fall können Sie hier nachlesen: http://www.haufe.de/recht/weitere-rechtsgebiete/wirtschaftsrecht/versicherungsmakler-muss-umfang-bestehender-versicherung-pruefen_210_127726.html

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Diese BU-Versicherer zeigen die beste Zahlungsmoral

Geschrieben am: 27-09-2015

der Beantragung einer Leistung aus der Berufsunfähigkeitsversicherung kommt meistens eine Notsituation des Kunden zuvor. Nun kommt es darauf an, wie schnell und unkompliziert der Versicherer seine Zahlungen erbringt. Das Ratinghaus Morgen&Morgen hat gravierende Unterschiede bei der Zahlungsmoral der Versicherer in der BU-Versicherung festgestellt. Damit der Kunde keinen Prozess um die ihm zustehende Versicherungsleistung führen muss, sollten sich die Makler bei ihren Empfehlungen an die BU-Versicherer mit den besten Leistungsquoten halten. Welche es sind, erfahren Sie aus dem Artikel im Anhang.


Die besten Schadenregulierer

Geschrieben am: 20-09-2015

das Versicherungsjournal hat Versicherer mit der besten Schadenregulierung gekürt. Abgestimmt haben Makler und Mehrfachvertreter. Aus der Sicht der Befragten sind die VHV in den Sparten Hausrat, Kfz und Wohngebäude, die Haftpflichtkasse Darmstadt in der Privathaftpflicht-Versicherung und die Allianz im Gewerbebereich im Schadenmanagement „vorbildlich“. AXA zählt in allen Disziplinen ebenfalls zu den Favoriten der Versicherungsvermittler.

Einzelheiten zur Studie zum Thema beste Schadenregulierer können Sie unter folgendem Link nachlesen:

http://www.versicherungsjournal.de/markt-und-politik/die-versicherer-mit-der-besten-schadenregulierung-123388.php?vc=newsletter&vk=123388


Kämpfen lohnt sich – wenn die Rechtsschutzversicherung nicht zahlt

Geschrieben am: 24-02-2015

wir haben einen Artikel gefunden, der auch für Sie interessant sein könnte (siehe Anhang). Darin geht es um die verbreitetsten Begründungen, mit denen die Rechtsschutzversicherer Leistungsfälle ablehnen, und Methoden, wie Sie und Ihre Kunden dagegen vorgehen können.

Die aktuellen Tarife zur Rechtsschutzversicherung lässt ihre Kunden und Makler ein Versicherungsbüro in Hamburg schnell, unverbindlich und ohne Registrierung über folgenden Link vergleichen: http://www.setana.de/vergleich-rechtschutzversicherung/


KFZ-Versicherung – Teilkasko zahlt nicht bei Verschleiß

Geschrieben am: 15-02-2015

nicht jeder Glasbuch ist gleich ein Fall für die Teilkaskoversicherung (Teilkasko). Deutlich wurde es aus dem aktuellen Gerichtsentscheid. Im vorliegenden Fall hatte der Versicherer Recht bekommen, nachdem er eine Entschädigung für eine 14 Jahre alte Heckscheibe abgelehnt hat. Die Einzelheiten dazu können Sie im Artikel im Anhang nachlesen.

Über folgenden Link lässt ein Versicherungsbüro in Hamburg Kunden und Makler schnell, unverbindlich und ohne Registrierung aktuelle Tarife zur KFZ-Versicherung vergleichen: http://www.setana.de/vergleich-rund-ums-auto/


Die Anzahl der Haus- und Wohnungseinbrüche steigt weiter an

Geschrieben am: 01-09-2014

im Anhang finden Sie die aktuelle Statistik zu Haus- und Wohnungseinbrüchen in Deutschland. Diese können Sie wunderbar in Ihren Beratungsgesprächen zu Hausratversicherung einsetzen (Wohnungseinbrüche).

Ein Versicherungsbüro in Hamburg lässt Kunden und Vermittler schnell, unverbindlich und ohne Registrierung die aktuellen Tarife zur Hausratversicherung vergleichen: http://www.setana.de/vergleich-hausratversicherung/


Verkehrsunfall mit Straußenvogel

Geschrieben am: 25-08-2014

auch das kommt vor – in Vilshofen (Deutschland) beschädigt ein freilaufender Straußenvogel ein Auto (Verkehrsunfall /siehe Artikel im Anhang). Was der Artikel nicht hergibt: war das Auto kaskoversichert? Und, wenn ja, ist die Deckung evtl. auf Zusammenstoß mit Tieren nach Jagdgesetzbuch (Haarwild) beschränkt? Dann gäbe es nämlich keine Leistung vom Versicherer, da Straußenvögel nicht als Jagdtiere in Deutschland gelten. Manche Versicherer definieren die entsprechende Klausel mit „Zusammenstoß mit Tieren aller Art“. Solche Deckung würde im o.g. Fall greifen, genauso, wie für z.B. Hunde, Katzen und Nutztiere (Kühe, Schafe, Pferde usw.). Die Wichtigkeit einer Beratung in Hinsicht auf „Billigprodukte gegen Vollwertprodukte“ wird am diesem Beispiel ganz offensichtlich.

Über folgenden Link lässt ein Versicherungsbüro in Hamburg Kunden und Makler schnell, unverbindlich und ohne Registrierung aktuelle Tarife zür KFZ-Versicherung vergleichen: http://www.setana.de/vergleich-rund-ums-auto/


Bordsteinkante – kein Versicherungsschaden

Geschrieben am: 13-07-2014

Reifenplatzer nach Bordsteinkanten sind keine Unfälle nach AKB und fallen somit nicht unter Kaskodeckung (kein Versicherungsschaden). OLG Hamm hat dies im aktuellen Urteil bestätigt. Mehr dazu können Sie im Anhang nachlesen.

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Wenn der Hausratversicherer die Leistung verweigert

Geschrieben am: 05-05-2014

zwei große Hagelniederschläge im vergangenen Jahr haben zu zahlreichen Schadenfällen in Deutschland geführt. Im Anhang finden Sie einen interessanten Urteil zum Thema Hagelschaden in der Hausratversicherung.

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Unsere Beiträge

Beitrag Verwirrte Wege zur Arbeit – was zählt als Arbeitsweg, wofür besteht Versicherungsschutz?

den gesetzlichen Unfallschutz genießen bekanntlich alle Arbeitnehmer in Deutschland während der sozialversicherungspflichtigen Arbeitszeiten sowie auf direkten Wegen zu und von der Arbeitsstelle. Die Frage die sich vor Allem in Verbindung mit den Wegeunfällen immer wieder stellt – wie direkt muss […]

Beitrag Volltrunkener Student überflutet ein Hochhaus – ein Fall für Privathaftpflichtversicherung?

brauchen junge Leute eine Privathaftpflichtversicherung? Unsere Antwort – unbedingt! Deutlich kann man am folgenden Beispiel machen. Nach einem durchzechten Abend möchte ein angeheiterter Student in seinem Apartment eine Dusche nehmen. Mitten im Prozess überkommt ihn eine Todesmüdigkeit und er schläft […]

Beitrag Dreiste Lüge führt zur Kündigung der Berufsunfähigkeitsversicherung

ein vermeintlicher Rollstuhlfahrer hat seine Krankheit aufwendig inszeniert um Leistungen aus seiner Berufsunfähigkeitsversicherung zu bekommen. Zu diesem Schluss kam der Versicherer nach einer planmäßigen Gesundheitsprüfung und kündigte den Vertrag fristlos. Das Oberlandesgericht Oldenburg hat den Versicherer kürzlich in seiner Entscheidung […]

Beitrag Rentnerin verunstaltet mutwillig ein Kreuzworträtsel-Kunstobjekt – muss Privathaftpflichtversicherung zahlen?

eine Schreckensnachricht hat Mitte des vergangenen Jahres die Kunstwelt erschüttert. Nein, es ist kein Meisterwerk gestohlen worden und auch kein Museum abgebrannt. Es ist lediglich die Collage des Fluxuskünstlers Arthur Köpcke mit dem abgebildeten Kreuzworträtsel, die unwesentlich beschädigt worden ist. […]

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