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Volltrunkener Student überflutet ein Hochhaus – ein Fall für Privathaftpflichtversicherung?

Volltrunkener Student überflutet ein Hochhaus – ein Fall für Privathaftpflichtversicherung?

Geschrieben am: 18-06-2017

brauchen junge Leute eine Privathaftpflichtversicherung? Unsere Antwort – unbedingt! Deutlich kann man am folgenden Beispiel machen.

Nach einem durchzechten Abend möchte ein angeheiterter Student in seinem Apartment eine Dusche nehmen. Mitten im Prozess überkommt ihn eine Todesmüdigkeit und er schläft in der Duschkabine ein. In der gemütlichen Schlafposition verdeckt er mit seinem Hinterteil den Abfluss. Das Wasser läuft weiter und überflutet sehr bald die darunterliegenden Wohnungen. Sie gerät auch in die Brandmelder und löst einen Feueralarm aus. Mitten in der Nacht werden die Bewohner des 13-stockigen Wohnhauses durch den Alarm aus dem Schlaf gerissen. In Panik verlassen sie das Gebäude. Es entsteht ein Schaden im Zehntausender-Bereich.

Weit hergeholt? Gar nicht. Die Geschichte hat sich genau so im baden-württembergischen Villingen-Schwenningen Anfang 2017 zugetragen. 

Die angerückte Feuerwehr ortete nach einer Weile die Wohnung des Studenten und brach sie auf. Der Student ließ sich weder durch den Feueralarm noch durch die Feuerwehrmänner in seinem Schlaf stören. Ein Notarzt wurde gerufen. Dieser gab jedoch bald Entwarnung und stellte lediglich eine „erhebliche Betrunkenheit“ fest.  

Ob der Partygänger eine Privathaftpflichtversicherung hat ist unklar. Es wäre für Ihn zu hoffen, denn diese würde für den Schaden aufkommen. Und das trotz so viel Leichtsinn und Nachlässigkeit.

Bildquelle: Jan H. Andersen / fotolia.com


Diese Klauseln sind in der Privathaftpflichtversicherung wichtig

Diese Klauseln sind in der Privathaftpflichtversicherung wichtig

Geschrieben am: 23-04-2017

 „Wer vorsätzlich oder fahrlässig das Leben, den Körper, die Gesundheit, die Freiheit, das Eigentum oder ein sonstiges Recht eines anderen widerrechtlich verletzt, ist dem anderen zum Ersatz des daraus entstehenden Schadens verpflichtet.“ – heißt es im berühmten Paragraph 823 BGB. Die Gesetzeslage ist eindeutig. Die Art und die Höhe der persönlichen Haftung für den verschuldeten Schaden sind uneingeschränkt. Nicht jedoch die Versicherungsdeckung in der Privathaftpflichtversicherung, die für den Schaden aufkommen soll. Diese hat naturgemäß sehr wohl ihre Grenzen. Ja weiter diese im konkreten Produkt definiert sind, desto sicherer kann der  Versicherte seinen Alltag bestreiten.

Bei der gegebenen Vielfalt an Produkten und Deckungskonzepten auf dem Markt kann die Suche nach einer passenden Privathaftpflichtversicherung für einen Kunden zu einer richtigen Herausforderung werden. Die Versicherungssummen von 1 bis 50 Millionen Euro und Dutzende von Leistungsarten machen die Auswahl bei einer Preisspanne von ca. 50 bis 200 Euro nicht gerade einfach. Ein an der falschen Stelle gesparter Euro kann existenzbedrohende Folgen für den Versicherungskunden haben.

Deshalb hier einige wichtige Punkte, die eine Privathaftpflichtversicherung immer beinhalten sollte:

  • Versicherter Personenkreis: Single- oder Familiendeckung? Die im Haushalt lebende Oma mitversichert?
  • Gefälligkeitsschäden: der Kunde hilft seinem Freund beim Umzug und lässt den Fernseher fallen.
  • Deliktunfähige Kinder: der sechsjährige Sohn zerkratzt mit dem Fahrrad das Auto des Nachbarn.
  • Mietsachschäden: in der gemieteten Wohnung läuft die Waschmaschine aus, das ausgetretene Wasser zerstört das hochwertige Holzparkett.
  • Forderungsausfalldeckung: der Kunde erleidet eine Verletzung durch einen unversicherten Fahrradfahrer. Die eigene Haftpflichtversicherung des Kunden leistet Entschädigung, falls der Schädiger zahlungsunfähig ist.
  • Privates und berufliches Schlüsselverlust: der Kunde verliert den ihn anvertrauten Eingangsschlüssel vom Bürogebäude. Die gesamte Schließanlage muss ausgetauscht werden.

Je nach Lebenssituationen und Hobbys können folgende weitere Klauseln ebenfalls entscheidend sein:

  • Schäden bei Ausführung der ehrenamtlichen Tätigkeit
  • Haus- und Grundbesitzerhaftpflichtversicherung
  • Vermietung von Eigentumswohnungen
  • Besitz von bebauten und unbebauten Grundstücken
  • Besitz einer Photovoltaikanlage/Solaranlage
  • Unbemannte Flugkörper (Drohnen)
  • Gewässerschadenshaftpflichtversicherung (Heizöltank)
  • Nicht zulassungspflichtige E-Bikes und Pedelecs

Hier können Sie schnell und unverbindlich die aktuellen Tarife zur Privathaftpflichtversicherung vergleichen.

Bildquelle: sabine hürdler / fotolia.com


Rentnerin verunstaltet mutwillig ein Kreuzworträtsel-Kunstobjekt – muss Privathaftpflicht zahlen?

Rentnerin verunstaltet mutwillig ein Kreuzworträtsel-Kunstobjekt – muss Privathaftpflichtversicherung zahlen?

Geschrieben am: 15-01-2017

eine Schreckensnachricht hat Mitte des vergangenen Jahres die Kunstwelt erschüttert. Nein, es ist kein Meisterwerk gestohlen worden und auch kein Museum abgebrannt. Es ist lediglich die Collage des Fluxuskünstlers Arthur Köpcke mit dem abgebildeten Kreuzworträtsel, die unwesentlich beschädigt worden ist. Skurril waren allerdings die Umstände des Schadenereignisses.

Die Übeltäterin war eine 91-jährige Dame, die mit einer Seniorengruppe das Neue Museum in Nürnberg besuchte. In die Verkettung der unglücklichen Umstände geriet zuvor die Leihgabe des o.g. Kunstwerks aus einer Privatsammlung an das Museum. Hinzu kam die Teilnahme der Rentnerin an einem Schreibkurs im Seniorenheim, im Rahmen dessen der Gruppenausflug in die Kunsthalle stattfand. Den letzten Anstoß für das Delikt gab offensichtlich die Aufschrift des 1977 verstorbenen Künstlers über der Darstellung – „Insert words, so it suits“ – was übersetzt so viel wie „fügen Sie die passenden Wörter ein“ heißt. Die Seniorin füllte sich durch den Satz offenbar persönlich angesprochen und hat ihre ganze schöpferische Energie auf die Vervollständigung des Kunstobjektes fokussiert. Als das Aufsichtspersonal des Museums einschreiten konnte, war das imitierte Kreuzworträtsel von der kreativen Dame mit dem Kugelschreiber teils ausgefüllt. Die Einzelheiten rund um den Fall können Sie hier nachlesen.

Das große mediale Interesse bescherte dem Ereignis die Tatsache, dass die Täterin ihre Aktion anschließend der Museumsleitung und der Polizei gegenüber absolut selbstbewusst verteidigt hat. Sie beteuerte nämlich konstant, ihr Eingriff in das Meisterwerk wäre absolut im Sinne des Künstlers. Die Aktion könnte somit noch größere Wellen schlagen und sogar Nachahmer finden. Man solle sich nicht wundern, wenn engagierte Museumbesucher demnächst der neuen Form der interaktiven Kunst nachgehen und die Graphitzeichnungen von Gustav Klimt in Farben ausmalen.

Kommen wir nun zu einer ernsthaften Betrachtung des Vorfalls. Es liegt ein Schaden vor. Zwei Versicherungen kommen in Frage. Die Kunstversicherung des Ausstellers bzw. Besitzers und die Privathaftpflichtversicherung der Dame. Die erste würde höchstwahrscheinlich primär eintreten und die ihrerseits erbrachten Leistungen bei der Privathaftpflichtversicherung der Seniorin danach per Regress einfordern. Sollte die Privathaftpflichtversicherung keinen Vorsatz in der Handlung ihrer Versicherungsnehmerin nachweisen können (der Vorsatz liegt in diesem Fall nicht vor, da keine feste Absicht der Verursacherin zur Beschädigung ersichtlich ist), so wird sie dem Kunstversicherer die Schadenaufwendungen erstatten müssen. Fakt ist – die Privathaftpflichtversicherung ist ein unverzichtbarer Begleiter für den Alltag. Für Senioren bieten die meisten Versicherer umfangreiche Rabatte in der Sparte an. Hier können Sie schnell und unverbindlich die aktuellen Tarife vergleichen.

Bildquelle: Stockfotos-MG / fotolia.com


Privathaftpflichtversicherung – wie viel Schutz bekommt man für wenig Geld?

Privathaftpflichtversicherung – wieviel Schutz bekommt man für wenig Geld?

Geschrieben am: 02-10-2016

vielen Versicherungsprodukten wird heutzutage nachgesagt bald vollständig über das Internet vertrieben zu werden. Es handelt sich dabei vor allem von simplen Sparten, die keine hohen Beratungsintensität und Fachkenntnisse im Vertrieb erfordern. Unter solchen Produkten wir oft auch die Privathaftpflichtversicherung genannt. Und tatsächlich stößt man auf zahlreichen Anbieterseiten und in Vergleichsportalen im Internet auf Angebote mit „viel Schutz für wenig Geld“ zum direkten und unkomplizierten Vertragsabschluss.

Tatsächlich gehört die Privathaftpflichtversicherung zu den anspruchsvollsten Lernbereichen in der Ausbildung zum Versicherungskaufmann. Sie ist mit ihren Allgemeinen Versicherungsbedingungen viel enger mit Gesetzestexten verbunden als jede andere Sparte und erfordert daher von Fachspezialisten sowohl im Vertrieb als auch in der Schadenregulierung zumindest Grundkenntnisse in Rechtskunde. Zahlreiche Leistungsmerkmale des Produktes können die Police zur Haftpflichtversicherung erheblich ab- oder aufwerten. Die Versicherer sind einem harten Wettkampf ausgesetzt und bringen immer umfangreicherer Produktupdates mit immer breiterem Leitungsspektrum auf den Markt. Das trägt zusätzlich dazu bei, dass die Produkte der Sparte fortwährend komplexer werden.

Bei Angeboten nach der Art „Kompletter Schutz für die ganze Familie schon ab 40 EUR“ wird den Kunden in der Praxis hingegen oft eine einfache Produkt- und Preisgestaltung in der Haftpflichtversicherung suggeriert. Direkte Abschlüsse von Kunden unter falschen Voraussetzungen und mit überhöhten Erwartungen an den gewählten Versicherungsschutz sind die Folge.

Eine Grafik aus der aktuellen Ausgabe vom Stiftung Wahrentest zeigt, wie viele einzelne Merkmale beim Vergleich von Produkten in der Sparte Privathaftpflichtversicherung beachtet werden müssen. Angesichts der dargestellten Entscheidungsmatrix sind die Zweifel durchaus angebracht, ob der Beistand eines Fachspezialisten bei der Auswahl eines richtigen Produktes durch den Kunden nicht doch sinnvoll wäre.

Bildquelle: Gina Sanders / fotolia.com


Warum hohe Versicherungssumme nötig ist

Warum hohe Versicherungssumme nötig ist

Geschrieben am: 07-08-2016

hohe Deckungssummen in Versicherungsprodukten stoßen oftmals auf Skepsis bei Kunden – „Brauche ich denn wirkliche eine Versicherungssumme von 10 Millionen EUR in meiner Privathaftpflichtversicherung?“. Und tatsächlich sind die Schadenfälle, in denen die mehrfachen Millionenbeträge aus den Versicherungspolicen ausgeschöpft werden, eher Seltenheit. Und dennoch passieren solche Desaster öfter, als man sie bei den Versicherungsberatungen außer Acht lassen sollte.

Solch einen negativ-Jackpot hat in der vergangenen Woche ein deutschstämmiger Dauercamper auf der Kanareninsel La Palma geknackt. Nach dem Verrichten seiner Notdurft im Wald wollte er offenbar seine Spuren wieder löschen und hat das benutzte Toilettenpapier angezündet. In der heißesten Periode des Jahres, bei der Lufttemperatur von 37 Grad hat das Feuer ganz schnell um sich gegriffen und nun stehen die großen Teile des schwerzugängigen Naturparks Cumbre Vieja im Flamen. Ein Helfet ist bereits bei Löscharbeiten ums Leben gekommen, 700 Menschen sind aus ihren feuerbedrohten Häusern evakuiert, rund hundert Hektar Wald sind vernichtet. Einzelheiten zum Fall finden sie hier. Ungeachtet der recht makabren Ursache (die gleiche Wirkung könnte z. B. auch eine Zigarettenkippe oder auch Grillfeuer bewirken), muss man sich nur die mögliche Schadenhöhe vor Augen führen um zu verstehen, dass eine Basisdeckung von 3 Millionen EUR in der Privathaftpflichtversicherung des Schädigers hier nicht ausreichen würde. Angesichts solcher Beispiele reist es sich mit einer Versicherungssumme von 50 Millionen EUR von der AXA (Privathaftpflicht BOXflex inkl. Baustein Premium) sicherlich entspannter in den Urlaub.

Auch die Unfallversicherung gehört zu den beratungsintensivsten Sparten, wenn es um Versicherungssumme geht. Hier ist ein schöner Beitrag, der die Notwendigkeit der hohen Deckungssummen in der Personenversicherung leicht verständlich macht.

Die sogenannten Basis- oder auch online-Tarife in der KFZ-Versicherung enthalten nicht selten eine Versicherungssumme von 50 Millionen EUR. Sie gelten als günstige Alternative zu den Tarifen mit einer Deckung von 100 Millionen EUR. Auch hier argumentieren die Kunden beim Abschluss meist mit unrealistischen Aussichten die Deckung von 50 Millionen EUR je durch einen Verkehrsunfall ausreizen zu können. Ein Schadenbeispiel aus dem Jahr 2001 aus England zeigt, wie es dazu doch kommen kann. In der Ortschaft Selby südlich von York ist dort ein Auto auf Bahngleisen stehen geblieben und von einem Passagierzug erfasst worden. Die Folge – hohe Opferzahl und ein Gesamtschaden von 70 Millionen EUR. Einzelheiten gibt es hier zum Nachlesen.

Ein Verkehrsunfall aus Deutschland ist nur knapp unter der Marke von 50 Millionen EUR geblieben. In 2014 ist ein mit Gefahrgut beladener LKW beim Überqueren der Wiehltalbrücke auf der A4 bei Gummersbach gedrängelt worden und stürzte rund 30 Meter in die Tiefe. Unter der Brücke fing das Wrack Feuer und beschädigte die tragende Brückenkonstruktion strak. Mit Glück lag der Gesamtschaden nur bei 40 Millionen EUR. Hier finden Sie den Zeitungsbericht zum Fall.

Ob der Kunde den Empfehlungen zu hohen Deckungssummen folgt oder nicht, der Versicherungsvermittler sollte die entsprechenden Hinweise auf jeden Fall im Beratungsprotokoll festhalten. Ansonsten könnte ihm die Deckungsdifferenz im Schadenfall als Beratungsfehler angelastet werden. Zu beachten ist, dass die übliche Versicherungssumme in der Vermögensschadenversicherung lediglich 1.5 Millionen EUR pro Fall beträgt.

Bildquelle: Myst / fotolia.com


mit Schlagstock zusammengeschlagen - Forderungsausfall-Deckung entschädigt

Mit Schlagstock zusammengeschlagen – Forderungsausfall-Deckung entschädigt

Geschrieben am: 05-06-2016

unscheinbare Gerichtsurteile abseits des großen öffentlichen Interesses können manchmal maßgebliche Folgen für ganze Branchenzweige haben. So auch im folgenden Fall. Hinter BGH-Urteil vom 28.10.2015 (Az. IV ZR 269/14) haben wir eine Gerichtsentscheidung entdeckt, die es in sich hat. Als Präzedenzfall könnte sie Auswirkungen auf gleichgelagerte Fälle in der Zukunft haben.

Was war passiert? Ein Mann wurde auf dem Arbeitsweg von einer Person körperlich angegriffen, die ihm hinter einer Hecke aufgelauert hat. Der Mann wurde dabei mit einem Schlagstock auf dem Kopf verletzt. Das Gericht spricht ihm Schmerzensgeld von 15.000,- EUR zu.

Der Täter hat sich als zahlungsunfähig herausgestellt und der Geschädigte wendete sich mit der Forderung an seinen eigenen Haftpflichtversicherer. Denn seine Privathaftpflichtversicherung enthält die Forderungsausfall-Deckung, die für den Fall eintritt, dass die Durch­setzung einer Forderung gegen einen Dritten scheitert. Diesen Fall sah der Mann als gegeben an.

Der Versicherer war anderer Meinung. Er verweigerte die Schadenersatzleistung aus dem Vertrag, da „eine vorsätzliche Körperverletzung durch einen Dritten ein ungewöhnliches und gefähr­liches Tun sei, das zum Ausschluss der Zahlungs­pflicht führe. Außerdem sei die in die Insolvenz­tabelle einge­tragene Forderung des Schädigers kein voll­streck­barer Titel“.

Das Gericht stellte sich auf die Seite des Versicherungsnehmers und gab ihm in seinem o.g. Urteil Recht.

Zugegebenermaßen sind die Vorkommnisse dieser Art recht selten. Zutreffen müssen gleichzeitig folgende Feststellungen – Körperverletzung liegt vor, die Identität des Täters ist ermittelbar, Gerichtsurteil zugunsten des Geschädigten und seine gescheiterte Forderung an den Täter. Allerdings scheint das Fallbeispiel auch nicht so weit hergeholt zu sein, dass die Versicherer ihn komplett ignorieren und nicht als neues Risiko in ihre Forderungsausfall-Deckungen aufnehmen könnten. Tariferhöhungen für Zusatzleistung in der Zukunft sind wahrscheinlich.

Unbestritten ist, dass das Gerichtsurteil einen neuen Vertriebsansatz für hochwertige Privathaftpflichtpolicen mit Forderungsausfall-Schutz liefert. Zum Tarifvergleich geht es hier.

Bildquelle: Brian Jackson / fotolia.com


Bei einer Scheidung müssen die finanziellen Interessen der ex-Partner auseinander dividiert werden

Tücken der Scheidung

Geschrieben am: 10-01-2016

die Ehe als Verbund zweier Menschen hat auch viel mit ökonomischer Vernunft zu tun. Die Vermögen, Einkünfte und Güter von Ehegatten vermengen sich zum gemeinsamen Haushalt. Laut Statistik wird jede dritte Ehe in Deutschland jedoch wieder geschieden. Bei einer Trennung müssen die finanziellen Interessen der ex-Partner auseinander dividiert werden. Hierzu gehören, unter anderem, auch Versicherungsverträge. Dem betreuenden Versicherungsmakler obliegt dann die Aufgabe meist den beiden ex-Partnern optimale Beratung zu gewährleisten und nach besten Versicherungslösungen für beide Parteien zu sorgen. Im Artikel unter diesem Link können Sie einige Informationen zu Folgen einer Scheidung für kapitalbildende Policen nachlesen:

http://www.handelsblatt.com/finanzen/vorsorge/versicherung/tuecken-der-scheidung-wenn-der-ex-partner-die-versicherung-behaelt/12491004.html

Aber auch SUH-Versicherungen bergen wirtschaftliche Interessen in sich, bzw. können in ungünstigsten Fällen zu finanziellen Nachteilen eines ex-Ehegatten nach der Trennung führen.

Bei einer Privathaftpflichtversicherung behält der Ehegatte-Versicherungsnehmer den vollen Versicherungsschutz. Hier gilt meist die häusliche Gemeinschaft als Voraussetzung für Familiendeckung. Der wegziehende Ehegatte muss sich frühzeitig um einen neuen Vertrag kümmern. Eine neue Privathaftpflichtversicherung für Singles oder Singles mit einem Kind gibt es bereits für unter 50,00 EUR im Jahr. Einen unverbindlichen und kostenfreien Tarifvergleich erhalten Sie unter diesem Link: http://www.setana.de/list-private-haftpflichtversicherung/

Bei einer Hausratversicherung muss genauestens geprüft werden, wer von den ex-Partnern in der bisherigen Wohnung bleibt. Zieht der Ehegatte-Versicherungsnehmer aus, so besteht der Versicherungsschutz für beide Wohnungen, längstens bis zum Ablauf von drei Monaten nach der nächsten, auf den Auszug des Versicherungsnehmers folgenden Beitragsfälligkeit. Das gleiche gilt, wenn beide ex-Partner Versicherungsnehmer waren und beide in neue Wohnungen ziehen. Der Verlust des Versicherungsschutzes droht dem ex-Ehegatten, der nicht Versicherungsnehmer war und aus der bisherigen Wohnung auszieht. Für seine neue Wohnung muss eine neue Hausratversicherung abgeschlossen werden. Hier geht’s zum Tarifvergleich: http://www.setana.de/vergleich-hausratversicherung/

Bei einer Unfallversicherung reicht meist eine Übertragung/Übernahme-Erklärung an den Versicherer von beiden ex-Partnern.

Etwas komplexer wird es wieder bei einer KFZ-Versicherung, sofern beide ex-Partner in der Familie Fahrzeuge hatten und einer von den beiden eine sog. Ehegattenregelung mit günstiger SF-Klasse in seinem Vertrag genossen hat. Diese Sonderregelung entfällt oft mit der Auflösung der häuslichen Gemeinschaft, da diese meist als Voraussetzung gilt. In diesem Fall muss rechtzeitig dafür gesorgt werden, dass die Verträge zu Beginn des Folgejahres voneinander entkoppelt werden. Der betroffene ex-Ehegatte muss dabei mit einer neuen SFR-Einstufung in seinem Vertrag  rechnen oder die bisherige übertragen bekommen.

Bildquelle: Andrey Popov / fotolia.com


Handy im Teich: 16-Jähriger will See in Toilette abpumpen

Geschrieben am: 22-09-2014

Sachen gibt es…! Bei so viel Eifer bei der Rettung seines Mobiltelefons (und ungeachtet des immensen Schadens) hat der Jugendliche auch einen Lob verdient – den Schaden nicht gleich über eine Privathaftpflicht eines Freundes dem Versicherer unterjubeln zu wollen (Handy).

Über folgenden Link lässt ein Versicherungsbüro in Hamburg Kunden und Makler aus ganz Deutschland schnell, unverbindlich und ohne Registrierung die aktuellen Tarife zur Privathaftpflichtversicherung vergleichen: http://www.setana.de/private-haftpflichtversicherung/


Mann setzt bei jagt nach Spinne sein Haus in Brand

Geschrieben am: 28-07-2014

hier ist ein schöner Schadenfall aus der Privathaftpflichtversicherung (Brand im Haus). Schön, wenn man eine hat…
Mann setzt bei jagt nach Spinne sein Haus in Brand
Über folgenden Link lässt ein Versicherungsbüro in Hamburg Kunden und Versicherungsmakler ohne Registrierung unverbindlich die aktuellen Tarife zur Haftpflichtversicherung vergleichen: http://www.setana.de/list-private-haftpflichtversicherung/


Unsere Beiträge

Beitrag Verwirrte Wege zur Arbeit – was zählt als Arbeitsweg, wofür besteht Versicherungsschutz?

den gesetzlichen Unfallschutz genießen bekanntlich alle Arbeitnehmer in Deutschland während der sozialversicherungspflichtigen Arbeitszeiten sowie auf direkten Wegen zu und von der Arbeitsstelle. Die Frage die sich vor Allem in Verbindung mit den Wegeunfällen immer wieder stellt – wie direkt muss […]

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Beitrag Dreiste Lüge führt zur Kündigung der Berufsunfähigkeitsversicherung

ein vermeintlicher Rollstuhlfahrer hat seine Krankheit aufwendig inszeniert um Leistungen aus seiner Berufsunfähigkeitsversicherung zu bekommen. Zu diesem Schluss kam der Versicherer nach einer planmäßigen Gesundheitsprüfung und kündigte den Vertrag fristlos. Das Oberlandesgericht Oldenburg hat den Versicherer kürzlich in seiner Entscheidung […]

Beitrag Rentnerin verunstaltet mutwillig ein Kreuzworträtsel-Kunstobjekt – muss Privathaftpflichtversicherung zahlen?

eine Schreckensnachricht hat Mitte des vergangenen Jahres die Kunstwelt erschüttert. Nein, es ist kein Meisterwerk gestohlen worden und auch kein Museum abgebrannt. Es ist lediglich die Collage des Fluxuskünstlers Arthur Köpcke mit dem abgebildeten Kreuzworträtsel, die unwesentlich beschädigt worden ist. […]

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