Icon+49 (0)40 411 11 31- 0
Slide
Slide
Volltrunkener Student überflutet ein Hochhaus – ein Fall für Privathaftpflichtversicherung?

Volltrunkener Student überflutet ein Hochhaus – ein Fall für Privathaftpflichtversicherung?

Geschrieben am: 18-06-2017

brauchen junge Leute eine Privathaftpflichtversicherung? Unsere Antwort – unbedingt! Deutlich kann man am folgenden Beispiel machen.

Nach einem durchzechten Abend möchte ein angeheiterter Student in seinem Apartment eine Dusche nehmen. Mitten im Prozess überkommt ihn eine Todesmüdigkeit und er schläft in der Duschkabine ein. In der gemütlichen Schlafposition verdeckt er mit seinem Hinterteil den Abfluss. Das Wasser läuft weiter und überflutet sehr bald die darunterliegenden Wohnungen. Sie gerät auch in die Brandmelder und löst einen Feueralarm aus. Mitten in der Nacht werden die Bewohner des 13-stockigen Wohnhauses durch den Alarm aus dem Schlaf gerissen. In Panik verlassen sie das Gebäude. Es entsteht ein Schaden im Zehntausender-Bereich.

Weit hergeholt? Gar nicht. Die Geschichte hat sich genau so im baden-württembergischen Villingen-Schwenningen Anfang 2017 zugetragen. 

Die angerückte Feuerwehr ortete nach einer Weile die Wohnung des Studenten und brach sie auf. Der Student ließ sich weder durch den Feueralarm noch durch die Feuerwehrmänner in seinem Schlaf stören. Ein Notarzt wurde gerufen. Dieser gab jedoch bald Entwarnung und stellte lediglich eine „erhebliche Betrunkenheit“ fest.  

Ob der Partygänger eine Privathaftpflichtversicherung hat ist unklar. Es wäre für Ihn zu hoffen, denn diese würde für den Schaden aufkommen. Und das trotz so viel Leichtsinn und Nachlässigkeit.

Bildquelle: Jan H. Andersen / fotolia.com


Dreiste Lüge führt zur Kündigung der Berufsunfähigkeitsversicherung

Dreiste Lüge führt zur Kündigung der Berufsunfähigkeitsversicherung

Geschrieben am: 01-05-2017

ein vermeintlicher Rollstuhlfahrer hat seine Krankheit aufwendig inszeniert um Leistungen aus seiner Berufsunfähigkeitsversicherung zu bekommen. Zu diesem Schluss kam der Versicherer nach einer planmäßigen Gesundheitsprüfung und kündigte den Vertrag fristlos. Das Oberlandesgericht Oldenburg hat den Versicherer kürzlich in seiner Entscheidung bestätigt.

Was hat den Versicherer und die Richter zu einer so harten Entscheidung bewegt? Die Hintergründe des Falls sind makaber.

Der Leistungsempfänger wurde von seinem BU-Versicherer zu einer planmäßigen Überprüfung des Gesundheitszustandes eingeladen. Der Mann ist in einem Rollstuhl erschienen und gab vor, starke Schmerzen zu haben. Dem Versicherungsmitarbeiter ist währen des Treffens allerdings der augenscheinlich sportlich-gestählte körperliche Zustand des Rollstuhlfahrers aufgefallen. Zum Verhängnis wurde dem Leistungsbezieher schließlich sein offensichtlich unüberwindbarer Drang zur Selbstdarstellung – während der nachfolgenden Recherchen im Internet fanden die Mitarbeiter des Versicherers zahlreiche Fotos des Mannes, auf denen er als erfolgreicher Marathonläufer posierte.

Endgültig überführt wurde der marathonlaufende Rollstuhlfahrer indem er dem Mitarbeiter eines vom Versicherer eingeschalteten Detektivbüros seine Dienstleistungen als Küchenbauer anbot. Hier geht es zur Pressemitteilung des OLG Oldenburg vom 20. 12. 2016.

Information am Rande: jährlich werden laut GDV-Statistik über 40.000 Anträge auf Leistungen aus einer Berufsunfähigkeitsversicherung gestellt. In 77 Prozent der Fälle (gut 3 von 4 Anträgen) werden die Leistungsansprüche durch Versicherer anerkannt. Insgesamt schließen  jährlich rund 720.000 Berufstätige einen Vertrag zu einer Berufsunfähigkeitsversicherung ab.

Bildquelle: bubutu / fotolia.com


Rentnerin verunstaltet mutwillig ein Kreuzworträtsel-Kunstobjekt – muss Privathaftpflicht zahlen?

Rentnerin verunstaltet mutwillig ein Kreuzworträtsel-Kunstobjekt – muss Privathaftpflichtversicherung zahlen?

Geschrieben am: 15-01-2017

eine Schreckensnachricht hat Mitte des vergangenen Jahres die Kunstwelt erschüttert. Nein, es ist kein Meisterwerk gestohlen worden und auch kein Museum abgebrannt. Es ist lediglich die Collage des Fluxuskünstlers Arthur Köpcke mit dem abgebildeten Kreuzworträtsel, die unwesentlich beschädigt worden ist. Skurril waren allerdings die Umstände des Schadenereignisses.

Die Übeltäterin war eine 91-jährige Dame, die mit einer Seniorengruppe das Neue Museum in Nürnberg besuchte. In die Verkettung der unglücklichen Umstände geriet zuvor die Leihgabe des o.g. Kunstwerks aus einer Privatsammlung an das Museum. Hinzu kam die Teilnahme der Rentnerin an einem Schreibkurs im Seniorenheim, im Rahmen dessen der Gruppenausflug in die Kunsthalle stattfand. Den letzten Anstoß für das Delikt gab offensichtlich die Aufschrift des 1977 verstorbenen Künstlers über der Darstellung – „Insert words, so it suits“ – was übersetzt so viel wie „fügen Sie die passenden Wörter ein“ heißt. Die Seniorin füllte sich durch den Satz offenbar persönlich angesprochen und hat ihre ganze schöpferische Energie auf die Vervollständigung des Kunstobjektes fokussiert. Als das Aufsichtspersonal des Museums einschreiten konnte, war das imitierte Kreuzworträtsel von der kreativen Dame mit dem Kugelschreiber teils ausgefüllt. Die Einzelheiten rund um den Fall können Sie hier nachlesen.

Das große mediale Interesse bescherte dem Ereignis die Tatsache, dass die Täterin ihre Aktion anschließend der Museumsleitung und der Polizei gegenüber absolut selbstbewusst verteidigt hat. Sie beteuerte nämlich konstant, ihr Eingriff in das Meisterwerk wäre absolut im Sinne des Künstlers. Die Aktion könnte somit noch größere Wellen schlagen und sogar Nachahmer finden. Man solle sich nicht wundern, wenn engagierte Museumbesucher demnächst der neuen Form der interaktiven Kunst nachgehen und die Graphitzeichnungen von Gustav Klimt in Farben ausmalen.

Kommen wir nun zu einer ernsthaften Betrachtung des Vorfalls. Es liegt ein Schaden vor. Zwei Versicherungen kommen in Frage. Die Kunstversicherung des Ausstellers bzw. Besitzers und die Privathaftpflichtversicherung der Dame. Die erste würde höchstwahrscheinlich primär eintreten und die ihrerseits erbrachten Leistungen bei der Privathaftpflichtversicherung der Seniorin danach per Regress einfordern. Sollte die Privathaftpflichtversicherung keinen Vorsatz in der Handlung ihrer Versicherungsnehmerin nachweisen können (der Vorsatz liegt in diesem Fall nicht vor, da keine feste Absicht der Verursacherin zur Beschädigung ersichtlich ist), so wird sie dem Kunstversicherer die Schadenaufwendungen erstatten müssen. Fakt ist – die Privathaftpflichtversicherung ist ein unverzichtbarer Begleiter für den Alltag. Für Senioren bieten die meisten Versicherer umfangreiche Rabatte in der Sparte an. Hier können Sie schnell und unverbindlich die aktuellen Tarife vergleichen.

Bildquelle: Stockfotos-MG / fotolia.com


Erdbeben – keine Gefahr für Deutschland?

Erdbeben – keine Gefahr für Deutschland?

Geschrieben am: 06-11-2016

die Erdbebenserie der letzten Monate lässt Italien weiter den Atem anhalten. Zuletzt gab es in der letzten Woche erneut einen Erdstoß in der Provinz Macerata. Die Geologen schließen weitere Beben nicht aus, weil der Untergrund durch jüngste Erschütterungen instabil geworden sein könnte.

Viele Menschen in Deutschland sind überzeugt, dass solche Vorkommnisse bei uns nicht möglich seien. Dabei gab es entgegen der weitläufigen Meinung Erdbeben auch in der Bundesrepublik. Das letzte schwere davon liegt 24 Jahre zurück. Damals gab es schwere Schäden im Raum Aachen-Heinsberg und sogar in Köln. Viele Menschen wurden verletzt, eine Person starb. Zum Vergleich: die Magnitude des schwersten Bebens im italienischen Bergdorf Accumoli vom 24. August 2016 mit verheerenden Folgen erreichte Werte zwischen 6,0 und 6,2 MW. Die Erdstöße von Aachen-Heinsberg erreichten eine Stärke von 5,9 MW. Die Differenz kann man kaum als entwarnend groß betrachten.

Auch wäre es leichtsinnig zu denken, dass die Erdbeben in Deutschland zu selten wären. Wie der Vulkankalender zeigt, sind leichte Erdbeben bei Experten hierzulande an der Tagesordnung.

Die Erdbebenkarte zeigt welche Regionen der Bundesrepublik am meisten von Erdstößen betroffen sind.

Unsere Empfehlung: achten Sie bei der Wahl einer Wohngebäude- oder Hausratversicherung auf Produkte mit Erdbebengefahr. Das Risiko Erdbeben ist ein Teil der optionalen Zusatzdeckung Elementarschadenversicherung. Diese leistet Ersatz für Schäden an Ihrem Eigentum durch Naturgewalten wie zum Beispiel:

  • Starkregen/Überschwemmung/Rückstau
  • Hochwasser
  • Schneedruck
  • Lawinen/Erdrutsch
  • Erdsenkung
  • Erdbeben
  • Vulkanausbruch

Entscheiden Sie sich am besten für Produkte, in denen die Erdbebengefahr inkludiert ist. Das ist unter anderem beim Tarif BOXflex von der AXA der Fall. Hier können Sie unverbindlich und kostenlos die aktuellen Tarife zur Wohngebäudeversicherung vergleichen.

Bildquelle: Antonio Nardelli / fotolia.com


Im Rausch der Geschwindigkeit – teurer Autoschrott für KFZ-Versicherung

Im Rausch der Geschwindigkeit – teurer Autoschrott für KFZ-Versicherung

Geschrieben am: 25-09-2016

schneller als die anderen zu sein – das versprechen uns die Luxusautos mit ihren enormen PS-Zahlen, futuristischen Karosserien und markanten Farben. Hohe Geschwindigkeiten auf den Straßen bedeuten meist auch hohe Preise in den Autohäusern. Kaufpreise von mehreren hunderttausend Euro lassen für die meisten Autobegeisterten den Traum vom edlen Sportwagen eben auch ein Traum bleiben.

Damit wollte sich ein britischer Bräutigam nicht abfinden und wenigstens zur eigenen Hochzeit seinem Wunsch nach exquisiten Pferdestärken nachgeben. Leider musste er schnell lernen, dass die hohe Motorleistung alleine noch keinen Rennfahrer ausmacht. Geschroteter Ferrari Spider 458 im Wert rund 300 000 EUR, den er einen Tag vor der Hochzeitsfeier geliehen hat, war dem ein Beweis. Die ganze Geschichte und Bilder gibt es hier.

Einem deutschen Maserati-Besitzer waren die Rennen um hohe Geschwindigkeiten wohl zu bieder geworden. Er hat sich mit seiner Luxuskarosse einen Renn-Wettkampf einer anderen Art gegönnt. Das Spiel „Wer biegt als erster ab?“, das man sonst nur aus zahlreichen Hollywood-Streifen kennt, fand diesmal in beschaulichen Heilbronn statt. Leider musste auch dieser Fahrer eine bittere Lehre ziehen. Nämlich die, dass die Straßenbahn gar nicht abbiegen kann. Alleine der Schaden an der Stadtbahn beträgt 1.000.000 EUR. Hier finden Sie mehr zu der Geschichte.

Auf kürzester Strecke die höchste Geschwindigkeit zu entwickeln – diese Inspiration könnten man hinter einer Amokfahrt in Arlington/USA vermuten. Weit gefehlt. Es war lediglich eine Probefahrt auf einem Autohaus-Gelände, während der die Fahrerin die Gas- und Bremspedale verwechselt hat. Die rasante Fahrt mit einem Mercedes GLE endete nach nur 6 Sekunden mit einer Pirouette über der Motorhaube eines anderen Wagens und einer Landung in der Seitenlage. Zuvor demolierte das teure Geschoß vier weitere Autos. Der Schaden fällt mit nur 56.000 EUR zwar recht bescheiden aus, die Leistung ist angesichts des beachtlichen Zerstörungsbildes in nur wenigen Sekunden dennoch eindrucksvoll. Hier gibt es die Bilder zur Geschichte.

Und last but not least – nicht nur Pferdestärken stehen für hohe Schäden, auch ein anderes Huftier meldete sich kürzlich im Wettstreit um die schrillsten Verwüstungsbilder. Im rheinland-pfälzischen Worms-Pfeddersheim gelang einem Rind die Flucht von der Weide. Während seiner darauffolgenden Tour brach das freiheitsliebende Tier in ein Haus ein, riss Möbel um und zerstörte ein Tablet-PC. Auf der weiteren Fluchtroute beschädigte es noch abgestellte Fahrräder und einen PKW. Großeinsatz der Polizei und Feuerwehr sowie ein Gesamtschaden von 10.000 EUR waren die Folgen der rasanten Verfolgungsjagt. Hier gibt es die komplette Geschichte.

Und nun – die versicherungstechnischen Folgen der Geschichten. Im Fall 1 wird die Vollkasko des Autovermieters für den Schaden am Ferrari aufkommen. Meist beinhalten solche Verträge eine Selbstbeteiligung, meist bis 5.000 EUR. Diese ist vom Unfallfahrer zu erstatten.

Im 2. Fall bleibt es für den Maserati-Besitzer zu hoffen, dass er eine Vollkasko zu seiner KFZ-Versicherung abgeschlossen hatte. Diese würde den Schaden an seinem teuren Fahrzeug mit Abzug der Selbstbeteiligung übernehmen. Den Schaden an der Straßenbahn von 1.000.000 übernimmt seine KFZ-Haftpflichtversicherung.

Fall 3, würde er so in Deutschland passieren, müsste die Handel- und Handwerksversicherung des Autohausbesitzers beschäftigen. Diese Police deckt u.a. Schäden an eigenen nicht zugelassenen Fahrzeugen des Autohändlers am Verkaufsgelände und während der Probefahrten. Hier werden meist lediglich die üblichen Selbstbeteiligungen an die Probefahrer umgelegt.

Schwierig wird es im Fall 4. Hier gehen wir von dem höchsten Schaden am PKW aus (Tablet-PC und Fahrräder tragen zu einer Schadensumme von 10.000 EUR kaum entscheidend bei). Sollte der Rindbauer eine Tierhaftpflichtversicherung für Weidetiere besitzen, kommt diese für sämtliche Schäden auf. Gibt es eine solche nicht, und ist der Rindbesitzer nicht zahlungsfähig, so käme die Teilkaskoversicherung des Fahrzeughalters als nächstes in Frage. Allerdings würde diese den Schaden ablehnen, da der Punkt – Zusammenstoß mit Tieren – eine Fortbewegung des PKW zur Unfallzeit voraussetzt. Eine Hoffnung auf Entschädigung gäbe es für den Fahrzeugbesitzer nur, falls er eine KFZ-Versicherung mit Vollkasko-Deckung nach dem Tarif mobil komfort von der AXA hätte. Diese leistet als einzige nach dem sog. All-Risk Prinzip und würde somit auch in diesem Fall für Entschädigung sorgen.

Bildquelle: waynerd / fotolia.com


Muss die KFZ-Versicherung zahlen, wenn der Beifahrer einen Schaden verursacht?

Muss die KFZ-Versicherung zahlen, wenn der Beifahrer einen Schaden verursacht?

Geschrieben am: 27-08-2016

die KFZ-Haftpflichtversicherung kommt bekanntlich für Schäden auf, die einem Dritten durch den Betrieb eines Kraftfahrzeuges entstehen. So weit so gut. Was versteht man aber unter dem Begriff „Betrieb“ in diesem Zusammenhang?

Selbstverständlich befindet sich das Fahrzeug immer dann im Betrieb, wenn es gefahren wird. Also immer, „wenn das Fahrzeug lenkend im öffentlichen Verkehrsbereich in Bewegung gesetzt wurde“. Aber auch das Be- und Entladen des Fahrzeugs gehören zu seinem Betrieb. Schäden daraus werden ebenfalls von der KFZ-Versicherung übernommen. Dabei ist unerheblich, ob der Motor angelassen war oder nicht. Auch das ruhende Fahrzeug stellt eine Gefahr für die Allgemeinheit dar und kann Schäden auslösen. Dafür Haftet der Halter und folglich seine KFZ-Versicherung im vollen Umfang. So eine Situation kann zum Beispiel entstehen, wenn das Motoröl aus dem geparkten Auto ausläuft und den Erdboden verseucht.

Wie verhält es sich, wenn das Fahrzeug durch sonstige Personen benutzt wird? Auch die Schäden an Dritten verursacht durch fremde Fahrer übernimmt die KFZ-Versicherung. Natürlich muss der Halter (Versicherungsnehmer) dem Fahrer die Erlaubnis zur Nutzung des Fahrzeugs erteilt haben. Optimalerweise sollte der Fahrer beim Versicherer im Vorwege gemeldet sein.

Kritisch wird es bei den Fahrzeuginsassen. Diese können durch einen Unfall zu geschädigten Dritten werden und berechtigterweise Schadenersatzansprüche an die KFZ-Haftpflichtversicherung des Halters stellen. Die Fahrzeuginsassen können aber auch selber Schäden verursachen. Zu typischen Schäden gehören die Dellen an parkenden Fahrzeugen durch Aufschlagen der Beifahrertüren. Muss der KFZ-Versicherer auch für diese Schäden aufkommen? Mit dieser Frage musste sich kürzlich das Landgericht Saarbrücken beschäftigen.

Im verhandelten Fall hat der Bruder des Versicherungsnehmers beim Öffnen der Beifahrertür einen Kratzer im Lack des benachbarten Fahrzeugs hinterlassen. Der Versicherer weigerte sich den entstandenen Schaden von 820 EUR zu bezahlen. Das Landgericht hat mit seiner Entscheidung die Versicherungsgesellschaft zur Ersatzleistung verpflichtet. In der Urteilsbegründung haben die Richter das Öffnen der Beifahrertür unmissverständlich ebenfalls dem typischen Betrieb des Fahrzeugs zugeordnet. Mehr zum Fall lesen sie hier.

Bildquelle: industrieblick / fotolia.com


Rentnerin vergräbt tote Freundin im Tomatenbeet und kassiert für sie Rente

Rentnerin vergräbt tote Freundin im Tomatenbeet und kassiert für sie Rente

Geschrieben am: 24-07-2016

dieser skurrile Fall wurde im April dieses Jahres vor dem Amtsgericht Alsfeld verhandelt. Zum Prozessauftakt im März hieß es aus den Pressemitteilungen, die angeklagte Rentnerin, Marie-Luise S. (75), hätte ihre Freundin, Elise W. († 81), aus purer Nächstenliebe aus einem Altenheim zu sich nach Hause geholt. Bis zum Tod der pflegebedürftigen Dame in 2005 hätte sich die jüngere Freundin um sie gekümmert. Der Todesfall ist der Gemeindeverwaltung erst 8 Jahre später aufgefallen. In dieser Zeit kassierte die 75-Jährige Leistungen aus Pflege- und Rentenversicherung der verstorbenen, die sie gleich nach dem Tod im eigenen Tomatenbeet vergrub. Hier ist eine der Pressemitteilungen zum Fall.

Die Richterin hat im Prozess allerdings weder Verständnis noch Milde der Angeklagten gegenüber gezeigt. Sie hat die Rentnerin zu 3 Jahren und 6 Monaten Haft verurteilt. Damit lag sie ganze 8 Monate über der Forderung der Staatsanwaltschaft, die 2 Jahre und 10 Monate verlangte. Dabei hat die Rentnerin offensichtlich noch Glück gehabt, denn das Vergraben von Toten im Garten juristisch nur eine Ordnungswidrigkeit darstellt, die in diesem Fall bereits verjährt ist.

Die Gesetzesdienerin wollte der gebrechlichen Rentnerin, die in den Gerichtssaal mir einem Rollator kam, ihre herzzerreißende Geschichte nicht abnehmen. Die Beweisaufnahme hat nämlich gezeigt, dass die Angeklagte mit ihrer Pflegetätigkeit ausschließlich materielle Vorteile im Blick hatte. Die Richterin sprach von „fündiger Frau“ und „finanziellen Motiven“. Zuvor provozierte die 75-Jährige die Richterin mit vier verschiedenen Schilderungen des Tathergangs und stellte sich zeitweise taub. Hier können Sie die Einzelheiten zum Fall nachlesen.

Offensichtlich hat die alte Dame die Altersvorsorge falsch verstanden. Eine frühzeitig abgeschlossene Rentenversicherung ist die beste Lösung gegen Geldsorgen im Alter.

Bildquelle: Dusan Kostic / fotolia.com


Straßenverkehrsordnung – populäre Irrtümer

Straßenverkehrsordnung – populäre Irrtümer

Geschrieben am: 26-06-2016

die Straßenverkehrsordnung (StVO) ist wohl die wichtigste und bekannteste Verordnung, wenn es darum geht, den Straßenverkehr zu regeln. Sie trat zum ersten Mal 1934 in Kraft. Seitdem wird sie laufend geändert, vervollständigt und angepasst. Die aktuelle Fassung gilt seit dem 1.April 2014 und besteht aus insgesamt 53 Paragrafen und vier Anlagen. In der Straßenverkehrsordnung sind alle Verkehrsteilnehmer involviert, also Kraftfahrzeuge gleichermaßen, wie Fahrräder oder Fußgänger.

Es ist daher nicht verwunderlich, dass einige, wenngleich routinierte, Autofahrer spürbare Wissenslücken in speziellen Verkehrslagen auf der Straße aufweisen. Viele Situationen lassen sich dann intuitiv lösen, bei den anderen wird gerne zu den bewährten Faustregeln gegriffen, wie zum Beispiel: „Rechtsüberholen ist verboten“ , „die Handynummer hinter der Windschutzscheibe schützt vorm Abschleppen“, „auf Parkplätzen gilt rechts vor links“, „wer auffährt, hat immer Schuld“ oder „während des Autofahrens darf man keinen Alkohol trinken“ .

Seien Sie nun auf das Unfassbare gefasst – diese und viele andere Weisheiten von der Straße stimmen gar nicht oder sind längst überholt! Welche Regelungen zu alltäglichen strittigen Situationen gibt die Straßenverkehrsordnung wirklich vor und welche nur erfunden sind, können Sie hier nachlesen.

Bildquelle: Christian Müller / fotolia.com


Liebeskranker Elefant beschädigt 15 Autos

Liebeskranker Elefant beschädigt 15 Autos

Geschrieben am: 30-04-2016

zahlreich sind die Gefahren im Straßenverkehr. Sie lauern auf uns und unsere geliebten Autos an jeder Ecke. Dass es auch ganz unerwartet kommen kann, mussten kürzlich die Besucher eines Nationalparks in südchinesischen Provinz Yunnan erfahren. Der Katalog der Risiken hinterm Lenkrad ist seit dem Vorfall um ein weiteres reicher – es heißt ein verliebter Elefant. Solch einer ist nämlich aus dem örtlichen Naturreservat ausgebrochen und ganze 15 Autos demoliert. Nach Angaben der Parkwächter hatte der Elefant beim Werben um ein Weibchen gegen einen männlichen Rivalen den Kürzeren gezogen. Voller Frust lief der Elefant auf die anliegende Autostraße und stürzte sich auf die dort stehenden Autos. In den Zeugenberichten ist von einem aggressiven Verhalten des Tieres die Rede. In einem Video zum Vorfall sind jedoch keine bösen Absichten des Tieres deutlich ersichtlich. Es scheint vielmehr, dass der liebeskranke Elefant seine aufgeregte Aufmerksamkeit gleich dem ersten Objekt widmete, welches ihm im Wege stand und seiner angebeteten ähnlich aussah. Urteilen Sie selbst – http://www.bild.de/news/ausland/elefant/elefant-schrottet-aus-frust-autos-44557090.bild.html

Es bleibt offen, welche Beweggründe des Elefanten den Besitzern von beschädigten Autos genehm wären – Aggression oder Zärtlichkeit. Man könnte annehmen, dass es ihnen, angesichts der bevorstehenden Autoreparaturen, völlig gleichgültig ist.

Wir können uns an dieser Stelle einen Schwung zum Thema KFZ-Versicherung nicht verwehren. Sicherlich passieren solche Schadenfälle nicht allzu oft, dass man sie extra in den Versicherungspolicen vorsehen sollte. Falls Ihr Versicherungsvertrag jedoch beitragsfrei eine sog. Allgefahrendeckung beinhaltet, so dürfen Sie sich noch ein Stück sicherer am Lenkrad fühlen. Man denke dabei an die durch Rabenvögel beschädigte Autolackierungen, vom Himmel stürzende Eisklötze aus Flugzeug-WCs usw. Einen einzigartigen Schutz für alle Risiken, die nicht ausdrücklich ausgeschlossen sind (All-Risk-Deckung, Allgefahrendeckung), bietet z.B. der Tarif „mobil komfort“ von der AXA.

Unter diesem Link können Sie schnell und unverbindlich stets die aktuellen Tarife zur KFZ-Versicherung vergleichen: http://www.setana.de/vergleich-rund-ums-auto/

Bildquelle: anniris / fotolia.com


KFZ-Versicherung und die Masche mit den provozierten Autounfällen

KFZ-Versicherung und die Masche mit den provozierten Autounfällen

Geschrieben am: 02-04-2016

der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft vermutet hinter jedem zehnten Blechschaden im Straßenverkehr einen Betrugsfall. Diese Zahl ist besorgniserregend, zumal die meisten Autofahrer in ihrer Fahrpraxis mindestens einmal an einem Verkehrsunfall beteiligt waren. Das lässt einen schon nachdenklich werden – war der Unfallgegner ehrlich oder war der Unfall womöglich von ihm provoziert? Viel wichtiger ist dabei die Frage, ob und wie man sich gegen solche Betrüger in der Zukunft schützen kann. Dass es sehr wohl geht, behauptet ein Experte für KFZ-Versicherung in einem Artikel von Wochenspiegel (siehe PDF-Dokument). Auch wie man Manipulationen am Unfallort erkennt und dagegen vorgeht erklärt der Spezialist darin ganz genau.

So lautet seine Empfehlung – wenn Sie als Verursacher des Unfalls in Frage kommen, sollten Sie trotz Stress und womöglich Schuldgefühlen immer wachsam am Unfallort bleiben, auf die Kleinigkeiten achten und, ganz wichtig, die Sache nicht sich selbst überlassen. Ihre KFZ-Versicherung übernimmt zwar die Reparaturkosten vom beschädigten Fahrzeug (bei Vollkasko auch vom eigenen), im Folgejahr verteuert sie sich jedoch durch die Erhöhung ihres persönlichen Schadenfreiheitsrabattes.

Nur wenige wissen – Schutz des Versicherten gegen die unberechtigten Ansprüche gehört zu den wichtigsten Aufgaben der KFZ-Versicherung. Wenn nötig auch vor Gericht und auf eigene Kosten. Sollten Sie also Verdacht schöpfen, dass Ihr Unfallgegner den Zusammenstoß der Fahrzeuge absichtlich provoziert hat, melden Sie es Ihrem Versicherer unbedingt! Wie Sie die Maschen von KFZ-Betrügern erkennen, erfahren Sie ebenfalls im PDF-Dokument.

Bildquelle: Dan Race / fotolia.com


hund

Hund verbuddelt Gebiss – Hundehaftpflichtversicherung muss zahlen

Geschrieben am: 13-03-2016

ein Hund, ein Kunstgebiss und ein Diebstahl – was haben diese Begriffe gemeinsam? Auch wenn’s verrückt klingt – alle drei gehören zu einem Versicherungsfall. Genau gesagt sie wurden durch ein Gerichtsurteil zu einem solchen.

Folgendes war passiert: Ein Hundebesitzer hatte seinen Bruder zu Besuch. Der Gast nahm sein Kunstgebiss über Nacht raus und legte es in eine Büchse auf dem Nachttisch. Als er morgens kurz aus dem Zimmer war, verschwanden seine künstlichen Zähne auf mysteriöse art. Der Verdächtige war zwar schnell gefunden – der Hund des Gastherrn (er wurde kurz zuvor mit der kostbaren Büchse im Maul in den Garten laufen beobachtet), doch der Behälter samt Inhalt war nicht zu finden. Die Brüder vermuteten sofort, der Hund hätte ihn im Garten verbuddelt. Diese Vermutung äußerten sie auch dem Tierhaftpflichtversicherer des Hundes in einer Schadenanzeige gegenüber.

Der Versicherer sperrte sich den Schadenersatz zu leisten. Seine Begründung – das Gebiss sei weder beschädigt noch zerstört worden, was nach allgemeinen Versicherungsbedingungen für Hundehaftpflichtversicherung gedeckt wäre. Hier läge, nach Auffassung der Versicherungsgesellschaft, ein klarer Fall des Diebstahls vor. Solche Risiken werden von der Hundehaftpflichtversicherung grundsätzlich nicht gedeckt.

Der Fall landete vor Gericht. Die Versicherungsgesellschaft beharrte offensichtlich darauf, dass das Kunstgebiss jederzeit wieder auftauchen und eingesetzt werden könnte. Das Landgericht Hannover sprach sich im aktuellen Urteil jedoch zugunsten des Versicherungsnehmers aus. „Es spreche die allgemeine Lebenserfahrung dafür, dass ein Hund mit einem Zahngebiss im Maul nicht derart vorsichtig umgehe, dass dieses unbeschädigt nach einer entsprechenden Reinigung wieder verwandt werden könne“ – so der Richter. Zudem: „Da das Gebiss auch eineinhalb Jahre nach seinem Verschwinden nicht wieder aufgetaucht sei, dürfe man getrost davon ausgehen, dass es nicht mehr intakt sei“.

Somit lag im vorliegenden Fall die Beschädigung durch das Tier vor und der Versicherer musste den Schaden aus der Hundehaftpflichtversicherung ersetzen.

Aktuelle Tarife zur Hundehaftpflichtversicherung können Sie schnell und unverbindlich unter diesem Link vergleichen: http://www.setana.de/vergleich-hundehaftpflicht/

Bildquelle: Rita Kochmarjova / fotolia.com


Was Fußballprofis für ihre Versicherungen zahlen

Was Fußballprofis für ihre Versicherungen zahlen

Geschrieben am: 21-02-2016

folgende Information kann man sich zur Beruhigung vor Augen führen, sobald man anfängt sich über die hohen Versicherungsbeiträge zu ärgern. Auch die Reichen dieser Welt, zu denen sicherlich die Fußballprofis der Bundesliga gehören, machen sich Sorgen wegen möglichen unvorhersehbaren Ereignissen im Alltag und deren Folgen für eigenen Wohlstand. Zu den meist befürchteten Risiken gehören Unfälle, Krankheiten, schwere Sportverletzungen und Sportuntauglichkeit. Das alleine erscheint nicht verwunderlich, denn ein plötzlicher Verlust der Arbeitskraft aus gesundheitlichen Gründen (Berufsunfähigkeit) wird von meisten Arbeitnehmern in Deutschland ebenfalls als äußerst negatives Szenario betrachtet …mit einem Unterschied – die Sportprofis ziehen es mehrheitlich vor, sich gegen die finanziellen Folgen möglicher Berufsunfähigkeit mittels entsprechender Versicherungspolicen zu schützen. Solch ein Vorsorge-Bewusstsein ist höchstwahrscheinlich der strategischen Denkweise der Sportstars geschuldet, die auf einem Fußballfeld besonders gefragt ist. Unten sind die Beiträge von einigen deutschen Fußballern für ihre Spezialpolicen gegen Berufsunfähigkeit aufgeführt. Im Durchschnitt wenden die Profisportler aus der Tabelle ca. 5% ihres Jahreseinkommens alleine für solche Vorsorge auf.

Platz 1. Daniel Didavi (25), VfB Stuttgart                                            98.000 Euro

Platz 2. Benedikt Höwedes (27), FC Schalke 04                                122.500 Euro

Platz 3. René Adler (30), Hamburger SV                                             134.750 Euro

Platz 4. Pierre-Michel Lasogga (23), Hamburger SV                     196.000 Euro

Platz 5. Naldo (Ronaldo Aparecido Rodrigues, 33)                        196.000 Euro

Platz 6. Ilkay Gündogan (25), Borussia Dortmund                         220.500 Euro

Patz 7. Thiago Alcantara (24), FC Bayern München                       392.000 Euro

Platz 8. Marco Reus (26), Borussia Dortmund                                 490.000 Euro

Platz 9. Philipp Lahm (32), FC Bayern München                             490.000 Euro

Platz 10. Franck Ribéry (32), FC Bayern München                            588.000 Euro

Die Informationen stammen von www.dasinvestment.com. Ausführlichen Artikel finden Sie unter http://www.dasinvestment.com/nc/finanzboulevard/news/datum/2015/11/26/was-fussballprofis-fuer-ihre-versicherungen-zahlen/

Bildquelle: synto / fotolia.com


Witzige Schadenmeldungen II

Witzige Schadenmeldungen II

Geschrieben am: 28-01-2016

…hier geht es weiter mit den erheiternden Schadenmeldungen aus dem Schriftverkehr zwischen Kunden und Versicherungsgesellschaften:

„Sehr geehrte Damen und Herren von der Versicherung, heute schreibe ich zum ersten und letzten Mal. Wenn Sie dann nicht antworten, schreibe ich gleich wieder.“

***

„Bitte lassen Sie es mich wissen, wenn Sie dieses Schreiben nicht erhalten haben.“

***

„Nach Ansicht des Sachverständigen dürfte der Verlust zwischen 250.000 und einer Viertelmillion liegen.“

***

„Ich kann nicht mehr schlafen, da ich Ihre Versicherung betrogen habe. Darum schicke ich Ihnen mit diesem Brief 750,-€. Sollte ich dann immer noch nicht schlafen können, schicke ich Ihnen den Rest auch noch.“

***

„Ein Fußgänger rannte in mich und verschwand wortlos unter meinem Wagen.“

***

„Ich sah ein trauriges Gesicht langsam vorüberschweben, dann schlug der Herr auf dem Dach meines Wagens auf.“

***

„Mein Dachschaden wurde wie vorgesehen am Montagmorgen behoben.“

***

„Ihre Argumente sind wirklich schwach. Für solche faulen Ausreden müssen Sie sich einen Dümmeren suchen, aber den werden Sie kaum finden.“

***

„Als das Auto die Polizei erblickte, erschrak es und fuhr zurück.“

***

„Die Polizisten, die den Unfall aufnahmen, bekamen von meiner Braut alles gezeigt, was sie wollten.“

Die Auszüge stammen aus der Veröffentlichung der Frankfurter Rundschau.

Bildquelle: underdogstudios / fotolia.com


Die Homepage des Versicherungsmaklers - Ihre Visitenkarte im Internet

Die Homepage des Versicherungsmaklers – Ihre Visitenkarte im Internet

Geschrieben am: 17-01-2016

Die richtige Online-Strategie ist mit entscheidend für den Erfolg eines Versicherungsmaklers. Neben der Präsenz in sozialen Netzwerken ist die eigene Homepage das Aushängeschild des Maklerbüros im Internet. Dank umfangreicher Homepage-Baukästen ist die Gestaltung des Internet-Auftritts kein Hexenwerk.

Designs individuell anpassen

Homepage-Baukästen bieten eine Vielzahl vorgefertigter Designs. Übernehmen Sie diese Vorlagen nicht unverändert. Ist eine andere Homepage zum Verwechseln ähnlich, weil sie aus demselben Baukasten stammt, ist das so peinlich wie zwei Frauen in gleichen Kleidern auf derselben Party. Individualisieren Sie Ihren Auftritt. Überlegen Sie, welche Farben und Schriftarten Sie für Briefbögen, Werbematerial oder eine Leuchtreklame verwenden. Der Internet-Auftritt muss das Corporate Design des Unternehmens aufgreifen. Im kostenlosen Ratgeber von http://www.homepage-erstellen.de/ finden Sie weiterführende Informationen dazu, wie Sie Ihre eigene Versicherungs-Homepage erstellen.

Menüstruktur planen

Auf der Startseite haben Sie Platz für aktuelle Aktionen und Schwerpunktthemen, etwa Reiseversicherungen zu Beginn der Urlaubssaison oder ein Kfz-Angebot zum Kündigungstermin Ende November. Achten Sie unbedingt auf Aktualität – Internet-Nutzer verzeihen keine veralteten Informationen. Stellen Sie sich und Ihre Mitarbeiter in Wort und Bild vor. Heben Sie besondere Qualifikationen wie ein Studium zum Versicherungsfachwirt hervor. Erzählen Sie auf einer weiteren Seite etwas über das von Ihnen vermittelte Geschäft, vielleicht in Form eines kleinen Lexikons der Lebens-, Kranken- und Sachversicherung. Ganz wichtig ist die Möglichkeit zur schnellen Kontaktaufnahme per Telefon, E-Mail oder Online-Formular.

Rechtliche Anforderungen beachten

Als Versicherungsmakler kennen Sie die Angaben, die Sie auf der Visitenkarte machen müssen, etwa die Registrierungsnummer im Vermittlerregister und die Adresse des Versicherungsombudsmanns. Diese Anforderungen müssen Sie neben den allgemeinen Vorschriften über das Impressum zusätzlich berücksichtigen. Auch eine Haftungsbegrenzung für die angebotenen Inhalte sollte auf der Homepage vorhanden sein.

Bildquelle: sdecoret / fotolia.com


Der erste Todesstern kostet 193 Trillionen US-Dollar, der zweite, aus „Star Wars VI: Die Rückkehr der Jedi-Ritter“, sogar 419 Trillionen US-Dollar

„Star Wars“ – Todesstern unbezahlbar!

Geschrieben am: 20-12-2015

Seit mittlerweile fast 40 Jahren wird der intergalaktische Konflikt um die richtige Seite der Macht in der Kino-Saga „Star Wars“ aufwendig inszeniert. Abseits der Leinwand findet ein nicht weniger harter Kampf der Produzenten des erfolgreichsten Kinoprojekts aller Zeiten um die Gunst der Kinobesucher statt. Zusammen mit der aktuell in den deutschen Kinos laufenden siebten Folge – „Star Wars VII: Das Erwachen der Macht“ – hat der Weltraum-Abenteuer bis heute bereits mehr als 20 Mrd. Dollar in die Kinokassen gespült.

Die Fans vom „Krieg der Sterne“ werden derzeit eindringlich eingeladen ihre Begeisterung für die einzelnen Filmcharaktere durch den Erwerb von thematischen Spielartikeln oder Souvenirs auszuleben. Im deutschen vorweihnachtlichen Einzelhandel teilen zurzeit die bunten Festartikel ihren Platz auf den Regalen mit dem Star Wars-Equipment. Ein unbeteiligter Ladengast könnte auf der Suche nach den letzten Weihnachtsgeschenken aktuell den Eindruck bekommen, der Darth Vader hat dem Weihnachtsmann höchstpersönlich den Kampf angesagt. Die Massenmedien unterstützen das massenhafte Interesse für den Weltraumepos zusätzlich mit unzählige Beiträgen und Filmkommentaren.

Die Wellen der Hysterie haben mittlerweile anscheinend auch die Wissenschaftswelt erreicht. Der US-Forscher Zachary Feinstein von der Washington University in St. Louis hat ausgerechnet, was der Todesstern – die ultimative Waffe des Imperiums – kosten würde, wenn man ihn tatsächlich bauen würde. Als Berechnungsgrundlage hat der hochmotivierte Star Wars-Fan die Kosten für die Herstellung des Flugzeugträgers USS Gerald Ford herangezogen – 17,5 Milliarden US-Dollar für insgesamt 100. 000 Tonnen Stahl. Demnach würde der erste Todesstern, aus „Star Wars IV: Eine neue Hoffnung“, 193 Trillionen US-Dollar kosten, der zweite, aus „Star Wars VI: Die Rückkehr der Jedi-Ritter“, sogar 419 Trillionen US-Dollar. Blöd für das Imperium – beide Todessterne wurden von der Rebellen-Allianz zerstört.

Wir wollen uns dem Hype um die Sternenkriege nicht entziehen und spinnen die Folgen eines solchen hypothetischen Großschadens für die Versicherungswirtschaft weiter. Kurz und Bündig: die Versicherungswirtschaft würde keine unmittelbaren Folgen der Katastrophe davontragen – die meisten Policen für Kompositrisiken schließen die Schäden durch Kriegsereignisse und innere Unruhen per Bedingungen aus.

Laut Zachary Feinstein wäre die Zukunft der Versicherungsbranche nach der Vernichtung von Todessternen allerding nicht die größte Sorge der Menschheit. Der Wissenschaftler geht in seiner Untersuchung von einem kompletten Finanz-Kollaps als Folge aus.

Bildquelle: Natalia80 / fotolia.com


KRAVAG reguliert Schäden in der KFZ-Versicherung von nun an ohne Carglass

Carglass ist kein Versicherers Liebling mehr

Geschrieben am: 14-11-2015

Die Technologie der Steinschlagreparatur von Autoscheiben wurde vor ca.25 Jahren erfunden und rasch den Einzug in die Leistungskataloge von KFZ-Werkstätten gehalten. Mittlerweile gehört die Befüllung von Ausschlägen in den Windschutzscheiben mit Kunstharz zu bedeutenden Einnahmequellen für spezialisierende Betriebe. Ganz vorne mit dabei ist Carglass mit rund 330 Niederlassungen und 380 mobilen Einheiten bundesweit.

Als klare Profiteure des neuen Verfahrens haben sich bislang auch die Versicherungsgesellschaften gesehen, denn eine Steinschlagreparatur kostet dem Versicherer nur ca. 80,- EUR inkl. Steuern. Ein Wechsel der Windschutzscheibe schlägt hingegen mit Kosten ab 600,- EUR zu Buche. Die meisten Versicherungen haben sogar eine sog. „Carglass-Klausel“ in ihre Versicherungsbedingungen eingeschlossen. Demnach verzichtet der Versicherer bei einer Steinschlagreparatur auf die vereinbarte Selbstbeteiligung in der Teilkaskoversicherung, sofern die Reparatur von Carglass durchgeführt wird.

Aktuell steigen allerdings zahlreiche Versicherer aus der Kooperation mit Carglass aus. So ändert auch die KRAVAG mit dem neusten Infoschreiben an Versicherungsvermittler ihre Regulierungspraxis bei Glasschäden. Der große Spezialist für Autoversicherungen verzichtet ab sofort nicht mehr auf den Abzug der vertraglich vereinbarten Selbstbeteiligung bei Vorlage einer Steinschlaginsdtandsetzungsrechnung von Carglass.

Die Gründe für den plötzlichen Sinneswandel werden im Schreiben zwar nicht benannt, diese legte die KRAVAG jedoch bereits in ihren „Wichtigen Hinweisen zur Glasreparatur an Windschutzscheiben“ vom 06.04.2010 offen. Auch während der diesjährigen Roadshows ließ der namhafte KFZ-Versicherer ganz offen seinen Unmut über die zweifelhaften Marketingtaktiken von Carglass verlauten. Die Rede war sogar von einem „Carglass-Effekt“.

Was hat die KRAVAG nur so verärgert? Ganz einfach – offensichtlich ist die erwartete drastische Reduzierung der Schadenaufwendungen in der KFZ-Versicherung durch die strategische Partnerschaft mit dem Autoglasspezialisten gar nicht eingetreten. Umgekehrt – KRAVAG meldet, dass sich seit Beginn der Zusammenarbeit „die Anzahl der Glasreparaturen verdoppelt hat, aber auch die Zahl von ausgetauschten Scheiben gestiegen ist“. Diesen Anstieg der Schäden führt die KRAVAG auf verstärkte Ansprache von Kunden auf öffentlichen Plätzen (z.B. Parkplätze, Autowaschanlagen) und andere bedarfsweckende Marketingmaßnahmen von Carglass zurück.

Der Versicherer macht sogar folgende Empfehlung an ihre Versicherungsvertreter und Makler publik: Hat ein Kunde eine Glasreparatur auf einem öffentlichen Platz durchführen lassen, hat er ein Widerrufsrecht von 14 Tagen. Darüber sollten Sie Ihren Kunden unbedingt informieren. Der Kunde selbst muss den Widerruf schriftlich an die Werkstatt richten, z.B. wie folgt:

„Ich bin auf einem Parkplatz wegen einer Glasreparatur angesprochen worden und habe in dieser Situation den Reparaturauftrag erteilt. Hiermit mache ich von meinem gesetzlichen Recht zum Widerruf Gebrauch. Da die geleistete Arbeit keinen für mich erkennbaren Wert hat, lehne ich eine Bezahlung ab. Meine Versicherung werde ich hiervon informieren.“

Bildquelle: studiostoks / fotolia.com


Agent 007, James Bond, Geheimagent

Agent 007 als Versicherungsnehmer und das Nutzen von Versicherungen

Geschrieben am: 08-11-2015

Die Rolle der Versicherungsbranche in der Wirtschaftsleistung eines jeden Industriestaates ist unumstritten. Dabei haben die Umsätze von Versicherungskonzernen aus Versicherungsgeschäften faktisch keine direkte Auswirkung auf das Bruttoinlandsprodukt. Mann könnte dadurch meinen, dass der Beitrag der Assekuranz zu Wirtschaftswachstum und somit Wohlstand der Bevölkerung des Landes eher bescheiden wäre. Und dennoch zählt die Versicherungsbranche zu den wichtigsten Standbeinen einer entwickelten Volkswirtschaft. Der Grund dafür – ein Versicherungsprodukt macht das potentielle, abstrakte Unternehmensrisiko kalkulierbar und gibt den Firmen die nötige Planungssicherheit. Fakt ist – viele, vor allem die produzierenden, exportorientierten Geschäftszweige, könnten ohne Versicherungen gar nicht existieren. Kaum ein Unternehmer würde seine kostbare Ware ins Übersee verfrachten, ohne die Sicherheit zu haben, dass im Falle des Totalverlustes während des Transportes einen Schadensersatz dafür gäbe. Man denke dabei zum Beispiel an die deutsche Automobilindustrie und die Millionen von Neufahrzeugen, die sich jährlich auf dem Weg ins Ausland befinden. Mit einer passenden Versicherung ist der maximale Aufwand eines Unternehmers für den eingetretenen Schaden unabhängig von seiner Höhe immer gleich Versicherungsbeitrag, und dieser lässt sich (im Gegensatz zum Schaden selbst) im voraus planen.

Dieses Prinzip lässt sich auch auf unser Privatleben übertragen. Würden wir unser Kinder weiterhin so unbekümmert aus dem Hause lassen, wenn wir nicht wüsten, dass für seine Streiche mit möglicherweise bösem Ende eine Privathaftpflichtversicherung eintritt? Würden wir weiterhin so sorglos unsere Autos kaufen und Kredite für Häuser aufnehmen, wenn es keine Versicherungen dafür gäbe? Man geht eindeutig sicherer durchs Leben, wenn man weiß, dass es im schlimmsten Fall eine Ersatzleistung vom Dritten, dem Versicherungsunternehmen, dafür geben wird.

Sicheres Auftreten ist bekannterweise ein Markenzeichen von James Bond – dem berühmten britischen Geheimagenten aus der fulminant schadengeladenen Filmserie. Gerade feierte die neue Folge aus der Filmreihe – „Spectre“ – ihre Weltpremiere. Die Schneise der Zerstörung zieht sich auch diesmal über die halbe Weltkugel. Unzählige teure Karossen und Hochhäuser vernichtet der Agent 007 im Auftrage Ihrer Majestet ohne mit der Wimper zu zucken. Der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft hat die Schäden allein im neuen Film auf rund 600 Millionen Euro geschätzt. Die Frage ist nun – würde sich der prominente Staatsbedienstete in seinen Missionen weiterhin so radikal verhalten, wenn er für die Schäden selbst aufkommen müsste? Oder ist hier womöglich eine Diensthaftpflichtversicherung im Spiel? Wie gesagt – ohne Versicherungen läuft fast gar nichts :)

Bildquelle: Malchev / fotolia.com


Tarifcheck, Vergleich, Check, Tarif, Tarifvergleich, Versicherung, Finanzcheck, Geld, Tarifwechsel, Tarife, vergleichen, sparen, Info, Werbung, Geldscheine, Gelds sparen, Euro, Versicherungen, Euroscheine, Grafik, Illustration, Hinweis, Symbol, sparen, blau, modern, berechnen, KFZ Versicherung, Berechnung, checken, Haftpflicht, Internet, kalkulieren, Krankenversicherung, nachrechnen, online Lupe, onlinevergleich, preise, Preisvergleich, Beratung, Rentenversicherung, suche, suchen, Tarife, Tarifrechner, untersuchen, Vergleichsportal, Vergleichsrechner

Eine günstigere Kfz-Versicherung finden

Geschrieben am: 17-09-2015

Alle Autobesitzer sollten von Zeit zu Zeit einen Vergleich verschiedener Autoversicherungen durchführen. Wie die Experten auf  kfzagenten.com feststellen, sind beträchtliche Einsparungen möglich, wenn eine andere Kfz-Versicherung abgeschlossen wird. Wie viel sich sparen lässt, können Autofahrer allerdings nur herausfinden, wenn sie einen Vergleichsrechner im Internet nutzen. Dort müssen eine Menge Angaben gemacht werden, da Autoversicherungen sehr individuell berechnet werden. Die persönlichen Umstände wie Schadensfreiheitsrabatte, Alter und Nutzung des Kfz durch mehrere Fahrer können dazu führen, dass Versicherungsbeträge höher oder niedriger ausfallen.

Korrekte Angaben machen

Um korrekte Autoversicherungen zu berechnen, müssen alle Angaben wahrheitsgemäß gemacht werden. Anderenfalls kann es passieren, dass ein Tarif errechnet wird, der sich bei Vertragsabschluss als falsch herausstellt. Vor allem bei der Zahl der pro Jahr gefahrenen Kilometer und dem Modell des Kraftfahrzeugs können unrichtige Angaben später zu echten Problemen und hohen Nachfolgekosten führen. Tritt nämlich ein Versicherungsfall ein, kann die Versicherung Leistungen verweigern und dann wird es für den unfallverursachenden Autofahrer richtig teuer.

Unterschiedliche Leistungen der Versicherungen beachten

Sind alle Angaben in den Vergleichsrechner eingetragen, kann der Versicherungsnehmer auf einen Blick feststellen, bei welcher Autoversicherung er echtes Geld sparen kann. Allerdings sollte nicht nur die Höhe des Versicherungsbeitrages eine Rolle spielen. Auch die Leistungen der Versicherungen sollten in die Entscheidung einfließen. Manchmal bietet eine Versicherung trotz höherer Versicherungsprämie viel günstigere Konditionen. Die sogenannte Mallorca-Police erweist sich dann als günstig, wenn der Fahrer häufig mit Mietwagen im Ausland unterwegs ist. Wer in Gebieten mit hohem Bestand an Mardern wohnt, profitiert von entsprechenden Versicherungsklauseln, die Beschädigungen durch Nager abdecken.

Bildquelle: bluedesign / fotolia.com


Unsere Beiträge

Beitrag Volltrunkener Student überflutet ein Hochhaus – ein Fall für Privathaftpflichtversicherung?

brauchen junge Leute eine Privathaftpflichtversicherung? Unsere Antwort – unbedingt! Deutlich kann man am folgenden Beispiel machen. Nach einem durchzechten Abend möchte ein angeheiterter Student in seinem Apartment eine Dusche nehmen. Mitten im Prozess überkommt ihn eine Todesmüdigkeit und er schläft […]

Beitrag Dreiste Lüge führt zur Kündigung der Berufsunfähigkeitsversicherung

ein vermeintlicher Rollstuhlfahrer hat seine Krankheit aufwendig inszeniert um Leistungen aus seiner Berufsunfähigkeitsversicherung zu bekommen. Zu diesem Schluss kam der Versicherer nach einer planmäßigen Gesundheitsprüfung und kündigte den Vertrag fristlos. Das Oberlandesgericht Oldenburg hat den Versicherer kürzlich in seiner Entscheidung […]

Beitrag Rentnerin verunstaltet mutwillig ein Kreuzworträtsel-Kunstobjekt – muss Privathaftpflichtversicherung zahlen?

eine Schreckensnachricht hat Mitte des vergangenen Jahres die Kunstwelt erschüttert. Nein, es ist kein Meisterwerk gestohlen worden und auch kein Museum abgebrannt. Es ist lediglich die Collage des Fluxuskünstlers Arthur Köpcke mit dem abgebildeten Kreuzworträtsel, die unwesentlich beschädigt worden ist. […]

Beitrag Erdbeben – keine Gefahr für Deutschland?

die Erdbebenserie der letzten Monate lässt Italien weiter den Atem anhalten. Zuletzt gab es in der letzten Woche erneut einen Erdstoß in der Provinz Macerata. Die Geologen schließen weitere Beben nicht aus, weil der Untergrund durch jüngste Erschütterungen instabil geworden […]

Icon

Kontaktdaten

Setana Finanz Vermittlungs GmbH
Weidenbaumsweg 139
21035 Hamburg

Telefon: +49 (0)40 411 11 31- 0
Fax: +49 (0)40 411 11 31- 20
E-Mail post@setana.de

Icon

Sitemap

Datenschutz Impressum © Setana Finanz 2000-2016